28.11.2015: Personensuche nach Verkehrsunfall

Zu einer Personensuche nach einem vorangegangenen Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr aus Bendestorf am frühen Samstagsmorgen nachalarmiert. Bereits im Einsatz waren die Feuerwehren aus Eckel und Klecken. Ein PKW war in einer Kurve am sog. „Preußischen Hut“ im Kleckerwald von der Straße abgekommen und hat sich überschlagen. Auf dem Dach liegend wurde der PKW von Zeugen entdeckt, welche die Rettungskräfte riefen.

Vom Fahrer oder eventuellen weiteren Insassen war allerdings keine Spur. Daher wurde nach Rücksprache mit der Polizei die Feuerwehr Bendestorf mit der Wärmebildkamera nachgefodert um bei der Personensuche im Umfeld des Unfalls zu unterstützen. Mit 19 Kameraden und drei Fahrzeugen war die FF Bendestorf im Einsatz.

Die Suche wurde erfolglos nach ca. anderthalb Stunden abgebrochen. Nach Polizeiangaben meldete sich der Fahrer bei Verwandten und gab an er sei unverletzt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizei Buchholz.

Nach knappen zwei Stunden war der Einsatz für die Bendestorfer Kräfte beendet.

Foto: M. Köhlbrandt, Kreispressewart

Foto: M. Köhlbrandt, Kreispressewart

24.12.2013: Brennt Wohnhaus in Jesteburg

Am 24.12.2013 brannte in Jesteburg ein Einfamilienhaus, mehr als 60 Einsatzkräfte waren -unter Leitung der Gemeindebrandmeister Matthies und Heins- an den Löscharbeiten beteiligt.

Um 18:11 Uhr erfolgte die Alarmierung für die Feuerwehr Jesteburg mit dem ELW aus Harmstorf mit dem Stichwort „Feuer in oder an Gebäuden“. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Ausmaß des Feuers deutlich, bereits um 18:21 Uhr wurde die Feuerwehr Bendestorf nachalarmiert. Im weiteren Verlauf erfolgte noch Vollalarm für die Feuerwehr Lüllau und das TSF aus Harmstorf.

Ausgehend von einem Wintergarten breiteten sich die Flammen bis in den Dachstuhl aus, insgesamt 12 Atemschutztrupps nahmen zeitweise bis zu vier Strahlrohre gleichzeitig zur Brandbekämpfung von innen und außen vor.

Mittels zweier Wärmebildkameras wurden die Brandnester lokalisiert und abgelöscht, ein Druckbelüfter sorgte für die Entrauchung des Gebäudes. Teile des Daches sowie die Deckenverkleidung zweier Räume mussten geöffnet werden um letztlich alle Brandstellen löschen zu können. Der Wintergarten war nicht zu retten, dieser Stand bei Eintreffen der Feuerwehren bereits in Vollbrand. Die unteren Etagen des Hauses wurden durch Löschwasser teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen.

Glücklicherweise wurde der Bewohner des Hauses nicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. Neben den Feuerwehren der SG Jesteburg war ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, dieser musste zum Glück nicht tätig werden. Nach dem dreistündigen Einsatz konnten die Gerätschaften durch die Bereitschaft der FTZ am Feuerwehrgerätehaus Jesteburg getauscht werden.

+++ UPDATE: Pressebericht der Polizei zur Brandursache +++

POL-WL: Brand eines Einfamilienhauses mit Wintergarten

Jesteburg (ots) – Am Heiligabend gegen 18:14 Uhr geriet ein Wintergarten und Teile des angrenzenden Einfamilienhauses in Jesteburg, Am Hundsberg, in Brand. Der 75-jährige Hauseigentümer hatte zusammen mit seinem Besuch ein Fondue-Essen im Wintergarten geplant. Hierfür wurden zwei Fondue-Schüsseln mit Öl auf bereitgestellten Elektroherdplatten erhitzt. Während dieser Aufwärmzeit begaben sich die insgesamt sieben Personen in das Wohnzimmer des Hauses, um dort die Geschenke auszupacken. Hierbei verloren sie offensichtlich die Zeit aus den Augen, so dass das erhitzte Öl in Brand geriet. Als dies entdeckt wurde, konnte der Hauseigentümer noch eine Schüssel nach draußen bringen. Bei der zweiten Schüssel war dies nicht mehr möglich. Versuche, die Flammen mit einer Decke zu ersticken führten nicht zum Erfolg, so dass dann fälschlicherweise Wasser auf das brennende Öl gekippt wurde. Durch die daraus resultierende Fettexplosion gerieten Teile des Wohnhauses in Brand. Durch die Feuerwehren aus Jesteburg, Bendestorf, Harmstorf und Lüllau konnte der Brand gelöscht werden. Hierzu mussten Teile des Daches abgetragen werden. Alle sieben Personen kamen unverletzt aus dem Gebäude. Bei einer Person bestand der Verdacht der Rauchgasvergiftung. Eine Behandlung durch die Rettungskräfte gab jedoch Entwarnung. Der Schaden beläuft nach ersten Schätzungen auf circa 150.000 Euro.

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Bilder: FF Bendestorf

 

22.06.2013: Großbrand in Hollenstedt – Bendestorf mit dem WTZ im Einsatz

Zu einem Großeinsatz in Hollenstedt wurde die FF Bendestorf mit dem TLF als Teil des Wassertransportzuges (WTZ) am 22.06.2013 um 19:58h alarmiert. Bendestorfs Gruppenführer Heins übernahm zusätzlich, in Abwesenheit der Zugführer, die Leitung des Wassertransportzuges. Für die sieben Kameraden der FF Bendestorf war der Einsatz gegen 2 Uhr beendet.

Zu dem Einsatz lesen Sie hier den Bericht des Kreispressewartes Matthias Köhlbrandt, von dem auch die Fotos stammen:
Lagerhallenbrand in Hollenstedt – über 300 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis Harburg bekämpfen Großfeuer in Tiefkühlfirma

Ein Großfeuer in einer Tiefkühlfirma hat am Sonnabend abend einen der größten Feuerwehreinsätze des letzten Jahrzehnts im Landkreis Harburg ausgelöst und einen immensen Sachschaden verursacht. Allerdings wurden durch den massiven Feuerwehreinsatz auch beträchtliche Werte erhalten.

Der Einsatz begann als normaler Routineeinsatz für die Feuerwehren. Um 17.28 Uhr war die Feuerwehr Hollenstedt mit dem Stichwort „Ausgelöste Brandmeldeanlage“ zu dem Unternehmen in der Gewerbestraße n Hollenstedt alarmiert worden. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die Feuermeldung sofort, das Dach und die darunter liegende Isolierverkleidung brannten auf einer große Fläche, das Feuer breitete sich aus.

Unverzüglich wurde eine umfangreiche Nachalarmierung vorgenommen, in dem weiteren Einsatzverlauf kamen mehr als 300 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Harburg zum Einsatz. Die Feuerwehren aus Appel, Drestedt, Halvesbostel, Moisburg, Regesbostel und Wenzendorf aus der Samtgemeinde Hollenstedt, die Feuerwehren Wistedt und Tostedt aus der Gemeinde Tostedt, die Feuerwehr Buchholz sowie die Feuerwehren Rade und Neu Wulmstorf aus der Gemeinde Neu Wulmstorf wurden nach und nach zur Unterstätzung alarmiert.

Schon aufgrund der enormen Brandlast und der starken Verrauchung des Brandobjekts entschied der Gesamteinsatzleiter, der stellvertretende Kreisbrandmeister Kay Wichmann, darüber hinaus Einheiten der Kreisfeuerwehr nachzufordern.

Die Fachzüge Brandbekämpfung 1 und 2, der Fachzug Wassertransport und der Fachzug Spüren und Messen sowie die Führungsgruppe des Fachzuges Gefahrgut kamen zum Einsatz. Während die Brandbekämpfungs- und Wassertransportzüge sich der Brandbekämpfung widmeten, gingen die Spezialisten des Zuges Spüren und Messen im Umfeld der brennenden Lagerhalle vor und nahmen Messungen in dem Brandrauch vor. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung wurden Anwohner in Hollenstedt aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Dazu wurde das Gebiet um die Brandstelle weiträumig abgesperrt. Die starken Rauchentwicklung erforderte auch einen massiven Einsatz an Atemschutzgeräteträgern, mehr als 100 Feuerwehrleute gingen letztendlich unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.

Dazu wurde der Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehr sowie die den Behälter betreuende Feuerwehr Hörsten nachalarmiert. Mit einem massiven Löscheinsatz gingen die Einsatzkräfte gegen das Feuer vor, in mehreren Abschnitten wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und gleichzeitig eine Riegestellung zum Schutz von weiteren Gebäudeteilen aufgebaut.

Der massive Einsatz zeigte dann auch Erfolg, das Feuer konnte auf die abgebrannte Fläche begrenzt werden, Ein Herankommen an die Brandnester war allerdings sehr schwierig, große Teile des Daches mussten mit Spezialsägen geöffnet werden, um hier gezielt Löschmaßnahmen durchzuführen.

Sowohl aus der Luft als auch vom Dach aus setzten die Kräfte die Strahlrohre gezielt ein und erzielten so den erhofften Löscherfolg, ein totales Abbrennen der betroffenen Lagerhalle wurde verhindert. Zum Eindringen in die Halle mussten auch an den ebenerdigen Fassaden Öffnungen hineingeschnitten werden.

Ein weiteres Problem für die Einsatzkräfte waren die mit 9000 Litern Ammoniak gefüllten Tanks, diese konnten aber ebenfalls erfolgreich vor den Flammen geschützt werden, lediglich geringe Mengen Ammoniak traten aus einer durch das Feuer beschädigten Leitung aus, die Dämpfe wurden mit großen Mengen Wasser erfolgreich niedergeschlagen.

Der Großeinsatz wurde von Kräften des DRK und der JUH betreut und begleitet, Rettungswagen und Versorgungseinheiten standen für die Feuerwehrkräfte bereit. Vor Ort macht eich auch Regierungsbrandmeister Peter Adler ein Bild von den Löscharbeiten.

Die Feuerwehrkräfte wurden durch den Fachzug Verpflegung der Kreisfeuerwehr mit einem Imbiss versorgt. Nach rund sechs Stunden konnten die ersten Einheiten der Feuerwehr langsam aus dem Einsatz entlassen werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Nachtstunden hin.

Teile der Lagerhalle sind auf den ersten Blick einsturzgefährdet, hier müssen Statiker weiter entscheiden. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte aufgrund des Brandschadens hoch ausfallen.

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Wir danken Matthias Köhlbrandt für das zur Verfügung stellen dieses Artikels!

13.04.2013: Unterstützung mit der Wärmebildkamera

Die FF Bendestorf wurde am Morgen des 13.04.13 um 7:48h zur Unterstützung der FF Jesteburg mit der Wärmebildkamera alarmiert.

Ein Feuer brach zuvor in der Gaststätte der örtlichen Tennishalle aus, nach ersten Löschmaßnahmen durch die Jesteburger Kameraden wurde die Einsatzstelle abschließend mit der WBK kontrolliert.

Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren: FF Jesteburg, FF Harmstorf (ELW), FF Bendestorf (MTF & WBK) sowie die Polizei.

Weitere Infos auf der Homepage der FF Jesteburg.

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Bilder: FF Jesteburg / Philipp Wolf