Schwerer Verkehrsunfall zwischen Harmstorf und Helmstorf fordert 5 Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagmittag, den 14. Juni 2021 auf der L213 zwischen Harmstorf und Helmstorf wurden fünf Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Gegen 13:20 Uhr kam ein dreirädriger Transporter aus bisher ungeklärter Ursache in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn ab, ein entgegenkommender Ford Custom konnte nicht mehr Bremsen und kollidierte mit dem Transporter. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt, der Kleinbus kam wenige Meter weiter im Grünstreifen zum Stehen.

Nachdem die ersten Notrufe in der Leitstelle eingingen, wurden aufgrund der gemeldeten Lage die Feuerwehren Harmstorf und Bendestorf, der Rüstwagen aus Jesteburg sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt zur Unfallstelle alarmiert.

Ersthelfern und dem Rettungsdienst gelang es, die im Transporter eingeklemmte Person noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch eine Sofortrettung zu befreien. Eine sofort eingeleitete Reanimation zeigte kurze Zeit später Erfolg. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde Christoph 29 des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg nachgefordert. Nachdem der Patient stabilisiert und intensivmedizinisch versorgt wurde, konnte er in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

Auch die Insassen des ebenfalls verunglückten Kleinbusses mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Vier von ihnen wurden mit leichten Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr unterstützte während des Einsatzes den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen, stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Nach vier Stunden konnten die letzten der ca. 20 eingesetzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen. Während der Rettungsarbeiten war die L213 vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bericht: Lennart Siewert – Pressewart Feuerwehr Harmstorf
Bilder: Lennart Siewert – Pressewart Feuerwehr Harmstorf

Dachstuhlbrand der alten Wassermühle in Lüllau löste Großalarm für die Feuerwehren aus

Bei dem Dachstuhlbrand der alten Wassermühle wurden rund 120 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Lüllau, Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg sowie von den benachbarten Feuerwehren Schierhorn und Holm am Dienstagabend alarmiert. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

SG-PW JESTEBURG. Am 21. April 2020 um 18:23 wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg zu einem Feuer nach Lüllau alarmiert. Radfahrer hatten eine unklare Rauchentwicklung der Leitstelle gemeldet, woraufhin die Feuerwehren aus Lüllau und Jesteburg sowie der ELW aus Harmstorf alarmiert wurden. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute, bestätigte sich nicht nur die Rauchentwicklung, sondern auch der Dachstuhlbrand der alten Wassermühle in Lüllau. Entsprechend wurde durch den Gemeindebrandmeister Martin Ohl auch die Feuerwehr aus Bendestorf sowie das TSF-W aus Harmstorf und die Feuerwehren aus Schierhorn und Holm nachalarmiert. Neben der Brandbekämpfung des Brands in der alten Mühle musste durch die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Scheune sowie das benachbarte mit Reet gedeckte Wohnhaus verhindert werden. Mittels Riegelstellung zu den Nachbargebäuden sowie mit weiterem Einsatz von insgesamt vier Strahlrohren wurde das Feuer von zwei Seiten bekämpft. Neben der Wasserentnahme durch einen Hydranten wurde auch Löschwasser mittels einer Tragkraftspritze (TS) aus der Seeve entnommen.

Dank der schnellen Alarmierung der Feuerwehr durch Passanten und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein ausbreiten des Feuers auf die Nachbargebäude verhindert und ein größerer Schaden abgewendet werden. Insgesamt waren sechs Feuerwehren mit 120 Feuerwehrleuten davon 10 unter umluftunabhängigen Atemschutz im Einsatz. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Damit die Einsatzbereitschaft aller Feuerwehrfahrzeuge sichergestellt werden konnte, wurden auch die Mitarbeiter der FTZ mit dem Abrollbehälter Gerätewagen zur Einsatzstelle alarmiert. Hier wurden die Fahrzeuge mit neuem Material unter anderem für die Atemschutzgeräte versorgt. Auch die Feuerwehr Kreisführung zusammen mit dem Kreisbrandmeister Volker Bellmann waren an der Einsatzstelle vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle war das DRK mit zwei RTWs sowie die Polizei. Während der Löscharbeiten war die Lüllauer Dorfstraße vollständig gesperrt. Um 21 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Lennart Siewert – Freiwillige Feuerwehr Harmstorf
Marcel Uhlenbrock – Freiwillige Feuerwehr Jesteburg

Private und öffentliche Osterfeier bleiben verboten!

SG-PW Jesteburg | Ostern steht vor der Tür. Dieses Jahr wird Ostern für viele anders sein als die Jahre davor. Die COVID-19-Pandemie hat Deutschland weiterhin fest im Griff und das allgemeine Kontaktverbot bleibt auch über die Osterfeiertage bestehen.

Alle Osterfeuer in der Samtgemeinde wurden bereits vor langer Zeit abgesagt. Diese Anordnung bleibt weiterhin bestehen!

Wir möchten euch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch private Osterfeuer in der Familie, auch auf privaten Grundstücken, verboten und nicht genehmigt sind!

Auch über die Feiertage sind wir für euch in jeder Notsituation da. Jeder Einsatz bedeutet auch für und in der aktuellen Situation die Gefahr einer Ansteckung. Dieses Risiko muss minimiert werden, sodass wir bereits intern viele Maßnahmen dafür ergriffen haben, um unsere Einsatzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Fehlalarme erhöhen für uns Feuerwehrleute das Risiko einer Ansteckung und sind unbedingt zu vermeiden. Gerade Brandgeruch, Feuerschein oder Ähnliches könnte zu Fehlalarmierungen führen. Daher die Bitte an euch, haltet euch an die Regeln, Maßnahmen und Vorschriften, die aktuell Gültigkeit besitzen. Damit schützt ihr nicht nur euch, sondern auch uns freiwillige Feuerwehrleute.

Wir wünschen ein ruhiges Osterfest.

Eure Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg

26.09.2015: Jump House

Die in der Samtgemeindejugendfeuerwehr Jesteburg jährlich stattfindende Abnahme der Jugendflamme 1 begann an diesem Samstag in Stellingen im Jump House. Hier wurde 90 Minuten lang der sportliche Teil regelrecht zelebriert, bevor dann am Feuerwehrhaus in Harmstorf die Abnahme durchgeführt wurde. Aus der JF Bendestorf nahm dieses Jahr niemand an der Jugendflamme-1-Abnahme teil. Dafür vergnügten sich eine Menge Kids auf den Trampolinen.

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25.01.2015: Brandeinsatz in Harmstorf

Am Sonntag, den 25.01.15 wurden die Feuerwehren aus Harmstorf und Bendestorf zu einem Brandeinsatz mit dem Stichwort „Feuer an oder in Gebäuden“ alarmiert.

Noch auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass ein Komposthaufen sowie nebenstehende Bäume und Sträucher brennen.

Wie bei jedem Brandeinsatz rüstete sich die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus und löschten das Feuer innerhalb weniger Minuten mittels eines C-Rohres. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden alle verbliebenen Glutnester gelöscht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Harmstorf und Bendestorf mit insgesamt vier Fahrzeugen.

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14.04.2013: Landwirtschaftliches Gespann verunfallt in Harmstorf und verliert seine Ladung

Bei einem Unfall am Sonntag, den 14.04.13 kippte ein landwirtschaftlicher Anhänger um. In der Folge verunreinigten mehrere hundert Liter Düngemittel Fahrbahn, Fußweg und ein angrenzendes Grundstück.

Um 13:02h wurden die Feuerwehren aus Harmstorf und Bendestorf zu einer technischen Hilfeleistung in die Harmstorfer Ortsmitte alarmiert. Direkt vor der Einfahrt zum dortigen Gasthaus lag ein umgestürzter Anhänger sowie mehrere, teilweise erheblich beschädigte, IBC-Container.

Glück im Unglück für den Fahrer: Er kam mit einem leichten Schrecken davon. Die Besatzung eines ebenfalls alarmierten Rettungswagens brauchte nicht tätig werden.

Der Fahrer des Gespanns richtete den umgestürzten Anhänger mithilfe seines Treckers wieder auf. Die Feuerwehren sorgten mit diversen Säcken Bindemittel und Dichtkissen dafür, dass sich der aus den IBCs auslaufende Flüssigdünger nicht weiter ausbreitet. Parallel dazu erfolgte die Erkundung, um welchen Stoff es sich genau handelt. Die Erkundung ergab keine akute Gefährdung für Retter und Umwelt.

Zwei wenig beschädigte Behälter wurden durch einen Feuerwehrkameraden mittels eines weiteren Treckers wieder aufgeladen, die restlichen Container wurden vor Ort zwischengelagert.

Während der etwa anderthalbstündigen Bergungsarbeiten musste die L213 durch die Polizei zeitweise voll gesperrt werden. Zur Reinigung der Straße sowie zur Begutachtung des Schadens wurden die Betriebsgemeinschaft Straßen, der Bauhof sowie die untere Wasserbehörde hinzugezogen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Harmstorf (TSF-W, ELW) und Bendestorf (LF, TLF), ein RTW (DRK) sowie die Polizei. Beteiligt waren außerdem die untere Wasserbehörde, Straßenmeisterei und Bauhof.

03.10.2012: Personensuche in Jesteburg

In der Nacht zum 03.10.2012 wurden die Feuerwehren Bendestorf, Jesteburg und Harmstorf um 02:11 Uhr zu einer Personensuche nach Jesteburg alarmiert. Eine Frau galt seit einigen Stunden als vermisst.

Aufgrund ihrer Erkrankungen war davon auszugehen, dass sie orientierungs- und hilflos ist. In Absprache mit der Polizei organisierten die Gemeindebrandmeister der SG Jesteburg die Personensuche. Die gute Nachricht ist, dass die Frau bereits während der Befehlsausgabe an die Einheitsführer der Feuerwehren im Bereich von Jesteburg durch eine Polizeistreife unverletzt aufgefunden wurde.

Die Feuerwehren rückten nach einer dreiviertelstunde wieder ein. Insgesamt waren mehr als 60 Feuerwehrkräfte innerhalb von Minuten bereit zur Suche.

Im Einsatz waren:
FF Bendestorf mit TLF, LF und MTF
FF Jesteburg
FF Harmstorf
Polizei

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