Vier Tage im Dauereinsatz – Mehr als 100 Einsätze für die Feuerwehren der SG-Jesteburg

SG-PW SG-JESTEBURG. In den vergangenen Tagen wüteten mehrere Sturmtiefs über Norddeutschland. Auch die Samtgemeinde Jesteburg war hiervon betroffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde zogen die Orkanböen „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ über die Samtgemeinde hinweg und richteten einige Schäden an. Neben unzähligen umgestürzten Bäumen wurden diverse Dächer und Schornsteine beschädigt und einige Bäume stürzten auf parkende Autos, sowie auf Häuser. Häufig wurden hierbei Straßen und Fußwege versperrt und mussten durch die Feuerwehren wieder frei geräumt werden. Für die Feuerwehren aus Lüllau, Jesteburg, Bendestorf und Harmstorf bedeutete dieses viel Arbeit. Bereits am vergangenen Mittwoch, den 16. Februar 2022, hatte sich der Krisenstab der Samtgemeinde Jesteburg zusammengefunden, um alle Vorkehrungen für diese außergewöhnliche Wetterlage zu treffen. Es wurde eine lokale Einsatzleitstelle im Feuerwehrhaus in Bendestorf in Betrieb genommen, von der aus die Einsätze für die Samtgemeinde koordiniert wurden. Alle Feuerwehren befanden sich bereits zu diesem Zeitpunkt in höchster Alarmbereitschaft.

Die erste Alarmierung erfolgte dann wenig später am Donnerstag, den 17. Februar um 3:30 Uhr. Bereits in den ersten Stunden wurde die Feuerwehr zu mehr als 20 Einsatzstellen gerufen. Am Feuerwehrhaus in Jesteburg wurden immer wieder alle Feuerwehrkräfte der Samtgemeinde gesammelt um von dort aus zu den jeweiligen Einsatzstellen zu fahren. Um das hohe Einsatzaufkommen abarbeiten zu können, wurden alle Feuerwehrleute in Schichten eingeteilt. Dieses war notwendig geworden, da das Sturmtief „Zeynep“ vom vergangenen Freitag mit deutlich mehr „Kraft“ über die SG-Jesteburg hinwegfegte. Zu Spitzenzeiten waren mehr als 100 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz, um die mehr als 75 neuen Einsatzstellen abzuarbeiten.

Einen Einsatz der besonderen Art hatte am Samstag die Freiw. Feuerwehr Jesteburg. Bei der Einsatzstelle am Reindorfer Osterberg ist ein größerer Ast in einer Baumkrone gebrochen und drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Mit den eigenen Mitteln war es für die Feuerwehr nicht möglich, diese Gefahr zu beseitigen. Dankenswerterweise meldete sich ein Nachbar bei der Feuerwehr. Dieser ist Kletterer und verfügt über entsprechendes Equipment. Mithilfe einer „Big Shot“ (überdimensionale Zwille) wurde ein Führungsseil über eine Astgabel geschossen, sodass im Anschluss ein Kletterseil hochgezogen werden konnte. Mit dem entsprechenden Klettergeschirr machte sich der Kletterer auf zum Ast in ca. 15m Höhe. Anschließend wurde an einem Sicherungsseil ein Hochentaster hinaufgezogen, womit dann der abgebrochene Ast abgesägt werden konnte. Es folgt der Applaus der anwesenden Feuerwehrkameraden/-innen über diese großartige Leistung. Dank dieses Einsatzes musste nicht die ohnehin sehr gefragte Drehleiter aus Buchholz nachalarmiert werden.
Wir bedanken uns auch an dieser Stelle für diese tolle Hilfe.


Nachdem der Sturm am Samstag nachgelassen hat, erfolgte eine neue Sturmwarnung vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Auch das Sturmtief „Antonia“ sorgte am Sonntagabend bzw. in der Nacht zum Montag für weitere Einsätze. Auch hier kippten weitere Bäume um und versperrten Straßen und Wege.

In den vergangenen vier Tagen waren mehr als 150 Feuerwehrleute der vier Ortsfeuerwehren im Einsatz, um bei den mehr als 100 Einsatzstellen Hilfe zu leisten.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg

Sturmtief „Nadia“ sorgt für Einsätze bei der Samtgemeinde Feuerwehr Jesteburg

SG-PW SG JESTEBURG. Am letzten Januarwochenende sorgte das Sturmtief „Nadia“ für ein arbeitsreiches Wochenende der Samtgemeinde Feuerwehr Jesteburg. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h wurde auch die Samtgemeinde vom Sturm getroffen. Zahlreiche Bäume stürzten um und Dächer von Häusern wurden beschädigt. Insgesamt wurde die Samtgemeinde Feuerwehr zu 15 Einsätzen alarmiert. Teilweise versperrten umgestürzte Bäume die Straßen oder drohten auf Gehwege zu stürzen.

In Jesteburg wurde eine Abdeckung von einem Schornstein vom Wind beschädigt und drohte abzureißen. Ebenfalls wurde eine große Tanne vom Wind beschädigt und musste mit einem „Greifzug“ durch die Feuerwehr gesichert werden, bevor eine Fachfirma den Baum abtragen konnte.

In der Gartenstraße in Bendestorf stürzte ein Baum auf das Dach eines Hauses. Aufgrund der Höhe des Gebäudes wurde die Drehleiter aus Buchholz zur Einsatzstelle gerufen um die Lage einschätzen zu können. Es konnte keine Hilfe geleistet werden aufgrund der auf dem Dach verbauen Photovoltaikanlage, die durch den herabstürzenden Baum beschädigt wurde. Hierdurch bestand die Gefahr des Stromschlages für die Einsatzkräfte.
Ebenfalls in Bendestorf stürzte ein Baum vom Nachbargrundstück auf ein neues Einfamilienhaus. Hierbei wurde das Dach beschädigt. Der Baum wurde durch die Feuerwehr abgestützt und mittels des Hochentasters entfernt und der entstandene Schaden am Dach provisorisch mit Abdeckplane verschlossen.

In Lüllau wurden mehrere Bäume entwurzelt und stürzten nicht nur auf Gehwege, sondern verfingen sich auch ineinander. Auch hier wurde die Gefahr für die Anwohner und Fußgänger von der Feuerwehr beseitigt.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg

Grosseinsatz für die Feuerwehr in Klecken – Brennendes Wohnmobil setzt Gebäude in Brand

KLECKEN. 140 Feuerwehrleute aus zehn Feuerwehren bekämpften am Sonntagnachmittag ein Großfeuer in der Kleckener Bahnhofstraße. Zunächst waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Klecken, Eckel und Leversen-Sieversen zum Brand eines Wohnmobils alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt erhöhte die Leitstelle im Winsener Kreishaus nach weiteren Notrufen und einer weithin sichtbaren Rauchwolke die Alarmstufe. Diese hatte die Alarmierung der Feuerwehren Iddensen, Nenndorf, Tötensen und der Drehleiter der Feuerwehr Buchholz zur Folge.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen ein als Oldtimer zugelassenes Wohnmobil, ein PKW und die zur Straße gelegenen Räume im Erd- und Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Vollbrand. Zunächst galten die fünf Bewohner des Hauses als vermisst.

Unter Leitung von Rosengartens Gemeindebrandmeister Drik Behmer wurde umgehend die Menschenrettung eingeleitet und ein massiver Löschangriff vorgenommen. Er veranlasste zudem die Alarmierung der Feuerwehr Bendestorf sowie der Feuerwehr Hörsten mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehr. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden zudem die Feuerwehren aus Vahrendorf-Sottorf und Ehestorf-Alvesen alarmiert, um den Bedarf an Atemschutzträgern zu decken.

Die Bewohner des Hauses konnten dieses durch einen Nebeneingang unverletzt verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Zwei Papageien konnten durch die Feuerwehr unversehrt aus dem Gebäude gerettet werden.

Mit mehreren Trupps wurde die Brandbekämpfung auch im Inneren des Hauses eingeleitet. Über die Drehleiter wurde die Dacheindeckung teilweise geöffnet, um an versteckte Glutnester zu gelangen. Es gelang erfolgreich, ein Ausbreiten der Flammen auf den Dachstuhl und die im hinteren Bereich des Gebäudes liegenden Räume zu verhindern.

Das Gebäude wurde durch die Flammen und den Rauch jedoch so stark beschädigt, dass es unbewohnbar ist. Die fünf Bewohner werden durch die Gemeinde Rosengarten übergangsweise in einer Ersatzwohnung untergebracht.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden nach Abschluss der Löscharbeiten durch die Polizei aufgenommen.

Bericht: Feuerwehr LK Harburg
Bilder: Pressestelle Feuerwehr SG Jesteburg

Hausbesitzer steckt sein eigenes Haus in Brand und bedroht Polizei und Feuerwehr

SG-PW JESTEBURG. Am Samstag, den 16. Oktober 2021 gegen 17:40 Uhr ereilten die Polizei mehrere Notrufe von Anwohnern und Passanten, dass eine männliche Person sein eigenes Haus in Brand gesteckt hat und völlig außer Kontrolle geraten sei. Die Einsatzleitstelle der Polizei verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr Jesteburg und schickte zwei Streifenwagen zur Einsatzstelle an die Schützenstraße Kreuzung Schierhorner Weg. Bereits beim Eintreffen wurden die Polizeibeamten von einer Anwohnerin in Empfang. Sie schilderte, dass der Hausbesitzer sein eigenes Haus angezündet hat, da ihm die Zwangsversteigerung droht. Plötzlich kam es zu mehreren Explosionen bei denen im Anschluss auch Rauchsäulen über dem Gelände entstanden. Der Besitzer hatte sein ganzes Haus mit unterschiedlichen Brandsätzen ausgestattet, welche nun immer wieder explodierten. Der Täter versuchte sich der Festnahme zu entziehen, wurde jedoch beim Fluchtversuch durch die Polizei überwältigt.

Mit dieser Situation wurden die Polizisten und die Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Jesteburg, sowie den Feuerwehrleuten aus Holm bei der diesjährigen Alarmübung in Jesteburg konfrontiert. Nach dem großen Erfolg aus September 2020 (wir berichteten hier) wurde auch in diesem Jahr wieder eine Alarmübung durch „Die Notfalltrainer“ für die Samtgemeinde in Jesteburg ausgearbeitet. Neben einer kleinen Polizeieinsatzlage stand das Üben der Brandbekämpfung für die Feuerwehren aus der Samtgemeinde im Vordergrund. Als Übungsobjekte dienten das ehemalige Gebäude einer Kampfsportschule in Jesteburg, sowie ein benachbartes Gebäude. Beide wurden mit diversen pyrotechnischen- und Knalleffekten ausgestattet, um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten. Neben vielen Nebelmaschinen wurden auch unterschiedliche Lichteffekte zur Brandsimulation eingesetzt. Bei der Erkundung galt es für den Einsatzleiter der Feuerwehr, richtig auf die vorgefundene Situation zu reagieren und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Damit der Puls bei den Feuerwehrleuten immer wieder nach oben getrieben wurde, veränderten die Trainer das Übungsszenario durch den Einsatz der zuvor installierten Effekte stetig. Dementsprechend wurden die Feuerwehren immer wieder mit neuen Situationen durch die Lageänderung konfrontiert, mussten diese bewerten und ihre Vorgehensweise ändern. So auch bei der plötzlichen Durchzündung des benachbarten Gebäudes, welches ebenfalls zum Szenario gehörte. Mit einem lauten Knall versehen schossen plötzlich Flammen aus der kompletten ersten Etage den Feuerwehrleuten entgegen. Entsprechend wurde die Brandbekämpfung von außen gestartet.
Bei den unterschiedlichen Situationen konnte nicht nur die Brandbekämpfung von außen, sondern auch die Brandbekämpfung im Inneren der Gebäude trainiert werden. Gerade die sehr stark verrauchten Räume und die verwendeten Lichteffekte machten die Übung gerade für die im Inneren der Gebäude eingesetzten Feuerwehrleute sehr realistisch.

Um den Überraschungseffekt bei allen Einsatzkräften zu wahren ist nur ein ganz kleiner Personenkreis in solch einer Übung involviert. Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich für die 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren und den vier Polizeibeamten aus Buchholz beendet werden. Während der gesamten Übung wurde die Feuerwehrleute sowohl vom SG-Ausbildungsleiter Marco Küsel, dem Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehm, seinem Stellvertreter Michael Gade und dem Kreisbrandmeister Volker Bellmann beobachtet. Am Ende der Übung konnte Gemeindebrandmeister Martin Ohl ein erstes positives Fazit für die Feuerwehren der Samtgemeinde ziehen. Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren klappte sehr gut. Auch die Absprachen zwischen Polizei und Feuerwehr haben wie gewünscht funktioniert. In den kommenden Wochen wird die Übung durch die weiteren Beobachter ausgewertet und das Feedback an die Mannschaft gegeben.

Unser Dank für die Unterstützung geht an die Einsatzkräfte aus Holm, welche uns bei der Übung mit weiteren Atemschutzgeräteträgern versorgt haben, dem Kreisbrandmeister Volker Bellmann, sowie dem Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehm und seinem Stellvertreter. Dank auch an die Polizei Buchholz, die nicht nur Teil der Übung waren, sondern auch im Vorwege und während der Übung den Verkehr um die Einsatzstelle geregelt haben. Weiterer Dank an das achtköpfige Team von Liane und Tino Buchardt von „Die Notfalltrainer“ für die Durchführung dieser realistischen Übung. Ein großer Dank geht an den Besitzer der beiden Objekte, die uns für die Übung zur Verfügung gestellt wurden. Ohne dieses wäre eine solche Übung nicht möglich gewesen. Es wurde wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen ihre Abläufe trainieren können.

Interesse geweckt? Die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg sind auf der Suche nach neuen Mitgliedern für die Kinder-, Jugendfeuerwehr, sowie für die aktive Einsatzabteilung. Fragen gerne an pressewart@feuerwehr-bendestorf.de oder pressewart@feuerwehr-jesteburg.de senden.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Harmstorf und Helmstorf fordert 5 Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagmittag, den 14. Juni 2021 auf der L213 zwischen Harmstorf und Helmstorf wurden fünf Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Gegen 13:20 Uhr kam ein dreirädriger Transporter aus bisher ungeklärter Ursache in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn ab, ein entgegenkommender Ford Custom konnte nicht mehr Bremsen und kollidierte mit dem Transporter. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt, der Kleinbus kam wenige Meter weiter im Grünstreifen zum Stehen.

Nachdem die ersten Notrufe in der Leitstelle eingingen, wurden aufgrund der gemeldeten Lage die Feuerwehren Harmstorf und Bendestorf, der Rüstwagen aus Jesteburg sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt zur Unfallstelle alarmiert.

Ersthelfern und dem Rettungsdienst gelang es, die im Transporter eingeklemmte Person noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch eine Sofortrettung zu befreien. Eine sofort eingeleitete Reanimation zeigte kurze Zeit später Erfolg. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde Christoph 29 des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg nachgefordert. Nachdem der Patient stabilisiert und intensivmedizinisch versorgt wurde, konnte er in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

Auch die Insassen des ebenfalls verunglückten Kleinbusses mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Vier von ihnen wurden mit leichten Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr unterstützte während des Einsatzes den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen, stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Nach vier Stunden konnten die letzten der ca. 20 eingesetzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen. Während der Rettungsarbeiten war die L213 vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bericht: Lennart Siewert – Pressewart Feuerwehr Harmstorf
Bilder: Lennart Siewert – Pressewart Feuerwehr Harmstorf

Großeinsatz für die Samtgemeindefeuerwehr Jesteburg durch Dachstuhlbrand in Bendestorf

SG-PW BENDESTORF. Am 9. März 2021 gegen 17:45 Uhr wurde die Feuerwehr Bendestorf, Harmstorf und der Einsatzleitwagen (ELW) der Samtgemeinde zu einer unklaren Rauchentwicklung eines leer stehenden Gebäudes alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte trat bereits Rauch aus dem Dachgeschoss aus. Daraufhin wurden die Feuerwehr Jesteburg, sowie die Drehleiter Buchholz mit dem dazugehörigen Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ein erster Trupp unter Atemschutz verschaffte sich Zugang zum Gebäude und begann mit der Brandbekämpfung im Dachgeschoss. Der Zimmerbrand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, so der Einsatzleiter und stellv. Gemeindebrandmeister Christian Albers.

Mittels Wärmebildkamera wurde die Zwischendecke nach Glutnestern kontrolliert. Auch über die Drehleiter wurde mit einer weiteren Wärmebildkamera das Dach nach Glutnestern abgesucht. Es zeigten sich in der Zwischendecke sowie im Dachbereich einige Glutnester. Entsprechend wurden die Bereiche von Feuerwehrleuten unter Atemschutz geöffnet und abgelöscht. An der Einsatzstelle war auch der Abschnittleiter Heide Sven Wolkau, sowie der Gemeindebrandmeister Martin Ohl um sich ein Bild von der Lage zu machen. Im Einsatz waren neben den rund 60 Feuerwehrleuten auch acht Feuerwehrleute unter Atemschutz. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg

Alarmierung durch Brandmeldeanlage (BMA) – Feuer bei Dacharbeiten

SG-PW JESTEBURG. Am 17. Februar 2021 gegen 11 Uhr wurde die Samtgemeinde Feuerwehr bestehend aus den Ortsfeuerwehren Harmstorf, Bendestorf, Lüllau und Jesteburg durch eine Brandmeldeanlage (BMA) zu einer Klinik in Jesteburg alarmiert. Bedingt durch die Größe der Klinik wurde ebenfalls automatisch die Feuerwehr aus Buchholz mit ihrer Drehleiter sowie einem Tanklöschfahrzeug hinzu alarmiert. Nach der ersten Erkundung sowie durch die Einweisung des Klinikpersonals konnte schnell die Brandstelle ausfindig gemacht werden. Bei Dacharbeiten kam es zu einem kleinen Feuer in der Zwischendecke, dieses wurde glücklicherweise schnell von den Dachdeckern entdeckt und mit Wasser gelöscht. Die hieraus resultierende leichte Rauchentwicklung in der Zwischendecke löste einen Rauchmelder aus und führte zur Auslösung der BMA.
Mit einer Wärmebildkamera wurde sowohl das Dach als auch die Zwischendecke nach evtl. vorhandenen Glutnestern abgesucht. Bei der Suche konnten keine weiteren Glutnester entdeckt werden.
Die Räumlichkeiten wurden belüftet und durch das schnelle Handeln der Dachdecker bestand keine Gefahr für die Patienten und das Klinikpersonal. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die rund 50 Einsatzkräfte beendet.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg

1 2 3 25