Groß angelegte Personensuche leider erfolglos

SG-PW JESTEBURG. Am Sonntag, den 25. Oktober 2020 um 23:37 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bendestorf und Harmstorf, sowie der SG-Einsatzleitwagen zu einer Personensuche zum Lohhof in Jesteburg alarmiert. Die 95-jährige Seniorin wurde am Vormittag des Sonntags zuletzt in ihrer Pflegeeinrichtung gesehen. Daraufhin suchten Polizeikräfte unter anderem mit einem Hubschrauber und Mantrailer (Menschen Spürhunden), den Bereich in Jesteburg und Umgebung ab. Am späten Abend konnte ein Waldgebiet im Bereich des Lohofs eingegrenzt werden. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen von der Polizei wurde daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Nach mehreren Stunden der erfolglosen Suche im Waldgebiet wurde diese bis zu den Morgenstunden eingestellt.

Nachdem am Morgen weitere Maßnahmen immer wieder auf das besagte Waldstück deuteten, wurden erneut alle Feuerwehren der Samtgemeinde um 13:29 Uhr alarmiert, um die Personensuche mit der Feuerwehr weiter fortzusetzen. Des Weiteren wurde das Gebiet mit der Drohne von der Polizei Buchholz als auch mit der Drohne von der Feuerwehr Ramelsloh abgesucht. Ebenfalls dabei waren die Personensuchhunde vom Mantrailer Nord e.V. welche den Bereich mit noch nicht eingesetzten Hunden erneut absuchten. Damit eine medizinische Betreuung schnellstmöglich gesichert werden konnte, war auch der Rettungsdienst vom DRK vor Ort in Bereitschaft. In dem Suchbereich sind drei Seen vorhanden, woraufhin auch die Feuerwehrtaucher aus Buchholz zum Absuchen der Seen hinzugezogen wurden. Das systematische Absuchen mit über 100 Feuerwehrleuten als Suchkette wie auch das Absuchen der Seen brachte keinen Erfolg. Bedingt durch die lange und anstrengenden Einsatzzeit von mehr als sechs Stunden, wurde der Verpflegungszug der Kreisbereitschaft Harburg alarmiert. Dieser wird durch die Feuerwehren aus Buchholz und Kakenstorf gestellt. Gegen 20 Uhr mussten erneut die Suchmaßnahmen erfolglos eingestellt werden.

Die vermisste Seniorin wurde am Dienstagmorgen gegen 07:30 Uhr durch eine Zeugin auf einem Grundstück, ganz in der Nähe der Pflegeeinrichtung, entdeckt. Hinzugerufene Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.


Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Freiwillige Feuerwehren LK-Harburg

Dachstuhlbrand der alten Wassermühle in Lüllau löste Großalarm für die Feuerwehren aus

Bei dem Dachstuhlbrand der alten Wassermühle wurden rund 120 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Lüllau, Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg sowie von den benachbarten Feuerwehren Schierhorn und Holm am Dienstagabend alarmiert. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

SG-PW JESTEBURG. Am 21. April 2020 um 18:23 wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg zu einem Feuer nach Lüllau alarmiert. Radfahrer hatten eine unklare Rauchentwicklung der Leitstelle gemeldet, woraufhin die Feuerwehren aus Lüllau und Jesteburg sowie der ELW aus Harmstorf alarmiert wurden. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute, bestätigte sich nicht nur die Rauchentwicklung, sondern auch der Dachstuhlbrand der alten Wassermühle in Lüllau. Entsprechend wurde durch den Gemeindebrandmeister Martin Ohl auch die Feuerwehr aus Bendestorf sowie das TSF-W aus Harmstorf und die Feuerwehren aus Schierhorn und Holm nachalarmiert. Neben der Brandbekämpfung des Brands in der alten Mühle musste durch die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Scheune sowie das benachbarte mit Reet gedeckte Wohnhaus verhindert werden. Mittels Riegelstellung zu den Nachbargebäuden sowie mit weiterem Einsatz von insgesamt vier Strahlrohren wurde das Feuer von zwei Seiten bekämpft. Neben der Wasserentnahme durch einen Hydranten wurde auch Löschwasser mittels einer Tragkraftspritze (TS) aus der Seeve entnommen.

Dank der schnellen Alarmierung der Feuerwehr durch Passanten und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein ausbreiten des Feuers auf die Nachbargebäude verhindert und ein größerer Schaden abgewendet werden. Insgesamt waren sechs Feuerwehren mit 120 Feuerwehrleuten davon 10 unter umluftunabhängigen Atemschutz im Einsatz. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Damit die Einsatzbereitschaft aller Feuerwehrfahrzeuge sichergestellt werden konnte, wurden auch die Mitarbeiter der FTZ mit dem Abrollbehälter Gerätewagen zur Einsatzstelle alarmiert. Hier wurden die Fahrzeuge mit neuem Material unter anderem für die Atemschutzgeräte versorgt. Auch die Feuerwehr Kreisführung zusammen mit dem Kreisbrandmeister Volker Bellmann waren an der Einsatzstelle vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle war das DRK mit zwei RTWs sowie die Polizei. Während der Löscharbeiten war die Lüllauer Dorfstraße vollständig gesperrt. Um 21 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Lennart Siewert – Freiwillige Feuerwehr Harmstorf
Marcel Uhlenbrock – Freiwillige Feuerwehr Jesteburg

07.01.2020: Brand in wohnung

Am Dienstag, den 07.01.2020, wurden wir gegen 19:20 Uhr zu einem Feuer in einer Wohnung alarmiert.
Aufgrund des eigentlich um 19:30 Uhr stattfindenden Dienstes waren die Fahrzeuge binnen weniger Minuten am Einsatzort und die Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz konnte eingeleitet werden.
Eine Ausbreitung des Feuers wurde durch das schnelle Eingreifen erfolgreich verhindert.

Die Kleckerwaldstraße wurde für die Dauer des Einsatzes auf einem Stück in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Um eine Kontamination mit Rauchgasen zu verhindern wurde die beaufschlagte Einsatzkleidung und die kontaminierten Ausrüstungsgegenstände von einem Kameraden mit Atemschutzmaske und Filter in Tüten verpackt und mittels Anhänger zur FTZ in Hittfeld und zur Reinigung gebracht.

Der Einsatz war für uns gegen 20:30 Uhr beendet.

Bilder und Bericht: Feuerwehr Bendestorf

17.03.2019: Bäume drohten auf Wohnhaus zu stürzen

Am Sonntag, den 17.03.2019, wurden wir gegen 12:20 Uhr von der Polizei Buchholz in die Gartenhöh alarmiert. Grund zur Alarmierung gaben zwei Tannen die schräg über einem Wohnhaus hingen.


Da wir bereits am 07.03.2019 zum gleichen Einsatz gerufen wurden bestand aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahr Handlungsbedarf.
Zur weiteren Unterstützung wurde der Rüstwagen der Feuerwehr Jesteburg an die Einsatzstelle alarmiert um die Baumstämme mit Drehsteifen abzustützen. Hiermit war die Gefahr dennoch nicht gebannt und das THW aus Stelle wurde ebenfalls nachalamiert.
Ein Gerüst unter die Bäume zu bauen, damit man diese mittels Mehrzweckzügen zur Seite rausziehen könnte scheiterte leider ebenfalls an der Umsetzung, da die Bäume mit ihren Spitzen zu stark verkantet waren.

Um weitere Maßnahmen abzuklären wurde der zuständige Fachbereichsleiter der Samtgemeinde hinzugerufen und schließlich die Firma Konrad beauftragt die Bäume zu entfernen.
Gegen 20 Uhr war der Einsatz samt allen Aufräumarbeiten beendet.

04.03.2019: Brennt Essen auf Herd

Am Montagmorgen gegen 06:30 Uhr wurden wir zu einem Entstehungsbrand gerufen. Anlass zur Alarmierung gab ein auf dem Herd in Vergessenheit geratenes Essen.
Mittels der Kübelspritze wurde der Brandherd abgelöscht und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

Zwei Brände in einer Woche

Am Mittwoch den 06.02.2019 gegen 16 Uhr wurden wir zu einem brennenden PKW nach einem Verkehrsunfall auf der L213 in Höhe der Tankstelle gerufen.
Beim Eintreffen war das Feuer bereits durch einen Feuerlöscher gelöscht worden, somit bestand unsere Aufgabe lediglich darin ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen und die Temperatur des Fahrzeugs mittels der Wärmebildkamera zu überwachen.

    

Bereits gegen 08.15 Uhr am 07.02.2019 folgte die nächste Alarmierung.
Wir wurden als Unterstützung für die Feuerwehren der Stadt Buchholz zu einem brennenden Gebäude alarmiert, da sich ein bereits vor Ort befindliches Fahrzeug festgefahren hatte.
Gemeinsam mit dem TLF der Feuerwehr Jesteburg bestand unsere Aufgabe darin die Wasserversorgung im Pendelverkehr aufrechtzuerhalten.
Der Einsatz war für uns bereits gegen 10.30 Uhr beendet.

   

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