Übungstag 2020 der Feuerwehren der SG-Jesteburg

Harmstorf. Am vergangenen Samstag fand, zum mittlerweile 8. Mal der traditionelle Übungstag der Samtgemeinde Jesteburg statt. In diesem Jahr waren die Feuerwehren aus Bendestorf, Jesteburg und Lüllau zu Gast in Harmstorf. Die Polizei beteiligte sich ebenfalls mit einem Streifenwagen an den Übungslagen. Bedingt durch die aktuelle Covid-19-Pandemie, mussten auch an diesem Tag besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. So hielten sich alle Einsatzkräfte an die aktuell geltenden Schutzmaßnahmen auf einen gemeinsamen Aufenthalt in der Feuerwache wurde verzichtet und es wurden weniger Übungslagen als in den Jahren zuvor durchgeführt. Leider war dadurch die Teilnahme weiterer Hilfsorganisationen nicht möglich.

Gegen 15:00 Uhr starteten die Einsatzkräfte zu den ersten Übungen. Für die Feuerwehren Jesteburg und Harmstorf ging es zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Diese konnten schnell durch die beteiligten Einsatzkräfte befreit werden. Die parallel laufende Einsatzlage für die Wehren Bendestorf und Lüllau gestaltete sich dagegen etwas schwieriger. Hier musste eine Person, die unter dem Reifen eines Traktors eingeklemmt wurde, befreit werden. Dies gelang den Einsatzkräften unter dem Einsatz eines hydraulischen Rettungszylinders. Eine zweite Person war unter einem Baumstamm eingeklemmt. Hier stand es im Vordergrund, eine möglichst schonende Rettung durchzuführen und die vorhandene Pfählungsverletzung adäquat zu versorgen.

Anschließend kam es zur großen Hauptübung des Tages. In Jesteburg wurde der Brand der alten Reitsporthalle gemeldet. Die verwinkelte Bauweise des Gebäudes stellte die Atemschutzgeräteträger vor eine besondere Herausforderung. Auch diese Einsatzlage konnten die Feuerwehrleute hervorragend abarbeiten.

Der seit Jahren gemeinsam durchgeführte Übungstag trägt maßgeblich zur effizienten und reibungslosen Abarbeitung von Einsätzen bei. Des Weiteren zeigt diese nicht nur den hohen Ausbildungsstand der Mitglieder der Samtgemeinde Feuerwehren, sondern fördert auch den reibungslosen Ablauf zwischen den Hilfsorganisationen und der Feuerwehr. Somit ist es auch für die Zukunft wichtig, gemeinsame Übungen durchzuführen, um den guten Ausbildungsstand zu erhalten. Sie möchten wissen, wie es unseren Kameraden bei den Einsätzen ergangen ist, dann schauen Sie sich das Video über diesen Artikel an. So bekommen Sie einen kleinen Einblick, wie wir die Einsätze erlebt haben, denn das Video ist aus der Perspektive eines Feuerwehrmanns gefilmt.


Bericht: Lennart Siewert – Pressewart Freiwillige Feuerwehr Harmstorf
Fotos: Lennart Siewert – Pressewart Freiwillige Feuerwehr Harmstorf

Feuer und Flamme Teil 1 – Heißausbildung für vier Feuerwehrleute der SG-Jesteburg<

SG-PW HITTFELD. Am vergangenen Freitagabend, den 9. Oktober 2020 waren vier Kameraden der SG-Jesteburg in der neuen Brandgewöhnungsanlage der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld zu Gast. Im ersten Modul der zweiteiligen Ausbildung ist das Ziel, dass sich die Teilnehmer mit den Temperaturen, die bei einem Zimmer- / Wohnungsbrand entstehen, vertraut machen können. Für viele Teilnehmer ist es das erste Mal Feuer zu erleben und zu spüren. Bevor es in die praktische Ausbildung ging, wurde von den Ausbildern die Funktionsweise sowie die geltenden Sicherheitsbestimmungen der Anlage unterrichtet. Des Weiteren wurde kurz das Brandverhalten von Wohnungsbränden wiederholt.

Bevor es zu zweit und mit einem Trainer in den Brandraum ging, wurde die persönliche Schutzausrüstung angelegt. Diese besteht aus einem Helm, einer Atemschutzmaske und dem entsprechenden Atemschutzgerät, einer Flammschutzhaube, einer Feuerwehrjacke und -hose, sowie ein paar Handschuhen und Feuerwehrstiefeln. In Summe wiegt diese persönliche Schutzausrüstung ca. 25kg. Im Brandraum selber wurde die zuvor vermittelte Theorie für jeden selber “erlebbar” gemacht. Neben den unterschiedlichen Temperaturzonen, welche sich bei einem Brand ergeben, konnten die Teilnehmer die Funktionsweise ihrer Ausrüstung kennenlernen. Gerade der Einsatz von Wasser mit dem daraus resultierenden Wasserdampf hat den Teilnehmern gezeigt, welche Temperaturen bei einem Brand und dem Löschvorgang entstehen können.

Im zweiten Teil dieser Ausbildung werden die Teilnehmer ebenfalls mit dem Feuer und der Hitze konfrontiert und müssen dabei unterschiedliche Aufgaben aus dem “Feuerwehralltag” bewältigen. Wir möchten uns bei den Ausbildern für die Übungsmöglichkeiten bedanken. Eine solche Übungsanlage trägt maßgeblich zur Sicherheit für alle Atemschutzgeräteträger bei.


Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgmeinde Jesteburg

Feuer und Explosionen im ehemaligen Gasthaus Kurth in Bendestorf

Großalarm für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei beim alten Gasthaus Kurth in Bendestorf. Fünf verletzte Personen und mehr als 70 Einsatzkräfte vor Ort.

SG-PW BENDESTORF. Am Sonntag, den 06.09.2020 um 09:01 Uhr heulten die Sirenen in Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg und Lüllau. Im ehemaligen Hotel und Gasthaus Kurth in Bendestorf kam es zu Explosionen von Gasflaschen, welche ein Feuer im Gebäude verursachten. Bereits auf der Anfahrt der ersten Feuerwehrfahrzeuge war die Rauchwolke sichtbar. Eine zum Haus gehörende Person konnte trotz der schweren erlittenen Brandverletzungen die ersten Einsatzkräfte einweisen. – Im Gebäude werden noch vier weitere Personen vermisst -. Umgehend wurden weitere Kräfte aus der Samtgemeinde Jesteburg alarmiert. Um die Zugänglichkeit zum Gebäude zu den oberen Stockwerken zu sichern, wurde auch die Drehleiter von der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz nach alarmiert. Mehrere Trupps wurden unter Atemschutz in das stark verrauchte Gebäude zur Rettung der vermissten Personen geschickt. Hierbei kam es zu mehreren Durchzündungen der Rauchgase im Inneren des Gebäudes. Die Einsatzstelle wurde durch den Einsatzleiter in mehrere Abschnitte eingeteilt, sodass alle Einsatzkräfte besser koordiniert werden konnten. Trotz dieser schwierigen Umstände war es nach kurzer Zeit möglich, alle vermissten Personen im Inneren des sehr verwinkelten Gebäudes zu finden und zu retten. Gemeinsam mit den Einsatzkräften vom DRK wurden die geretteten Personen medizinisch betreut. Nachdem alle Personen aus dem Gebäude waren, erfolgte die Brandbekämpfung nicht nur durch den Einsatz von Strahlrohren, sondern auch von der ausgerückten Drehleiter.

So erlebten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei die groß angelegte Alarmübung. Eigentlich hätte diese Einsatzübung bereits im März unmittelbar vor dem Covid-19-Lockdown stattfinden sollen. Nun wurde diese unter der Beachtung der aktuell gültigen Covid-19-Maßnahmen durchgeführt. Einsatzübungen wie diese sind für alle Hilfskräfte extrem wichtig, um die Abläufe zu festigen und das Zusammenspiel zwischen den Hilfsorganisationen zu verbessern. Damit so realistisch wie möglich geübt werden kann, wurde extra die Firma Buchardt, Liane & Buchardt, Tino GbR damit beauftragt, das Übungsobjekt mit mehr als 40 pyrotechnischen Effekten auszustatten, um den Einsatzkräften eine realistische Einsatzumgebung zu bieten. Hierbei kamen nicht nur acht Nebelmaschinen die Brandrauch simulieren zum Einsatz, sondern auch Feuereffekte drinnen wie draußen. Gerade die Einsatzkräfte im Gebäudeinneren wurden immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert. Die Verletzungen der vermissten Personen wurden im Vorwege sorgfältig präpariert, sodass diese täuschend echt aussahen. Auch hier musste sich der Rettungsdienst auf die unterschiedlichsten Verletzungsmuster einstellen.

Um den Überraschungseffekt bei allen Einsatzkräften zu wahren ist nur ein ganz kleiner Personenkreis in solch eine Übung involviert. Nach rund 1,5h konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Gemeindebrandmeister Martin Ohl und Kreisbrandmeister Volker Bellmann, waren zufrieden mit der Abarbeitung des Einsatzes und ziehen ein positives Fazit für die Samtgemeindefeuerwehr. Auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei hat gut funktioniert. Teilweise konnte zwischen einer realen Einsatzsituation und der durchgeführten Übung kein Unterschied festgestellt werden, so der Samtgemeinde – Ausbildungsleiter Marco Küsel. Insgesamt waren mehr als 70 Feuerwehrleute, fünf Einsatzkräfte des Hauptamtlichen Rettungsdienst des DRK sowie vier Polizeibeamte an der Übung beteiligt.

Unser Dank für die Unterstützung bei der Alarmübung geht an die Einsatzkräfte der Drehleiterbesatzung aus Buchholz sowie dem Stadtbrandmeister André Emme, dem Kreisbrandmeister Volker Bellmann, den Auszubildenden zum Notfallsanitäter des Hauptamtlichen Rettungsdienstes des DRK, der Polizei Buchholz sowie bei dem Team von Liane und Tino Buchardt von “Die Notfalltrainer” für die Durchführung dieser realistischen Übung. Insgesamt haben mehr als zehn Personen elf Stunden für das herrichten des Übungsobjektes benötigt.

Interesse geweckt? Die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg sind auf der Suche nach neuen Mitglieder für die Kinder-, Jugendfeuerwehr sowie für die aktive Einsatzabteilung. Fragen gerne an pressewart@feuerwehr-jesteburg.de


Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Fotos: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg
Luftaufnahmen: Laurits Penske – Polizeikommissar Polizeiinspektion Harburg

10.06.2017: Übungstag der Feuerwehren der Samtgemeinde

Am Samstag, den 10. Juni 2017 übten die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg den Ernstfall. Innerhalb von 14 Stunden wurden diverse Übungen aus den Bereichen der technischen Hilfeleistung und der Brandbekämpfung abgearbeitet, die uns nicht nur an unsere physische, sondern auch an die psychische Belastungsgrenze brachten. Der Übungstag dient nicht nur dem Training, besonders der jüngeren Kameraden, sondern vor allem auch dem besseren und reibungsfreieren Ablauf von Einsätzen und Kommunikation zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen.
 
Es hat uns viel Freude bereitet euch als Gastgeber begrüßen zu dürfen und wir möchten uns herzlich bei unserem Kameraden Mirco Stender für die Ausarbeitung dieses Filmes bedanken!


 

Personensuche, technische Hilfe und Brandbekämpfung als Schwerpunkt beim Übungstag 2017.

 

BENDESTORF. Bei den Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg ist es zur Tradition geworden, einmal im Jahr eine gemeinsame Übungsnacht durchzuführen. Doch dieses Jahr sollte es nicht nur eine Übungsnacht, sondern ein ganzer Übungstag werden. Somit trafen zum siebten Mal in Folge die Feuerwehren aus Lüllau, Jesteburg und Harmstorf bei dem diesjährigen Gastgeber der Feuerwehr Bendestorf um gemeinsam unterschiedliche Einsatzlagen abzuarbeiten. Auch dieses Jahr wurde die Feuerwehr durch das DRK – samt der DRK-Reiterstaffel – sowie der Polizei aus Buchholz unterstützt. Des Weiteren haben die Kameraden aus Rade mit dem Rüstwagen sowie die Feuerwehr aus Hamburg Neuland an diesem Übungstag teilgenommen. Für alle Teilnehmer hieß es pünktlich um 10 Uhr, die Einsatzbereitschaft an der Bendestorfer Feuerwehrwache sicherzustellen. In den Vorbereiteten Übungsszenarien wurden die Feuerwehrleute an ihre körperliche wie auch psychische Belastbarkeit herangeführt. Gerade neue Kameraden hatten die Möglichkeit unter realen Einsatzbedingungen das auf Lehrgängen erworbene Wissen in der Praxis umzusetzen. Hierbei wurden sie durch erfahrene Kameraden an die für sie neuen Situationen herangeführt. Die neun unterschiedlichen Übungslagen wurden in Zusammenarbeit durch die Organisatoren Christan Nawrath und Phillip Ritter ausgearbeitet.

Neben zwei Feuer in Gebäuden mit einer unbekannten Anzahl von vermissten Personen, mussten auch zwei Verkehrsunfällen von den Einsatzkräften abgearbeitet werden. Auch das Retten von verschütteten und eingeklemmten Personen wurde in unterschiedlichen Einsatzszenarien simuliert. Neben dem Sammeln von praktischer Erfahrung für die Mannschaft wurde auch die Kommunikation zwischen den Führungskräften der einzelnen Fahrzeuge durch unterschiedliche Einsatzübungen weiter geschult. Der Stressfaktor wurde nicht nur durch die kurze Abfolge der Einsätze, sondern auch durch die unterschiedlichen Situationen am Einsatzort zusätzlich erhöht. Dieses Vorgehen ist durchaus gewollt, da es in der Realität immer wieder aufeinander folgende Einsätze gibt und trotzdem ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Einsatzkräften gewährleistet sein muss. In den 14 Stunden wurden durch die Einsatzkräfte neun unterschiedliche Einsatzlagen abgearbeitet.

Durch die hervorragenden Leistungen der Feuerwehrleute konnten alle Übungslagen erfolgreich abgearbeitet werden. Unser Dank gilt an dieser Stelle den Organisatoren, dem DRK Jesteburg, der Polizei Buchholz sowie den Kameraden aus Rade und Neuland. Des Weiteren möchten wir uns bei Markus Thomas für die Dokumentation des Übungstags in Form von Bildern bedanken. Ein besonderer Dank geht an Christian Nawrath und seiner Küchen Crew, die uns den ganzen Tag verpflegt hat. Auch in diesem Jahr hat uns der Abschleppdienst Ralf Hartmann mit zwei Pkws versorgt. Dank auch an den Niedersachsenforst, Herr Scholz vom Forstamt Klecken, welcher Bäumen zum sägen bereitgestellt hat. Auch ein Dank an den Angelsee Schmanns für Forellen und Kartoffeln sowie der Bäckerei Dankert Klecken für Brot und Brötchen.

Die seit Jahren gemeinsam durchgeführten Übungstage tragen maßgeblich zur effizienten und reibungslosen Abarbeitung von Einsätzen bei. Des Weiteren zeigt diese nicht nur den hohen Ausbildungsstand der Mitglieder der Samtgemeinde Feuerwehren, sondern fördert auch den reibungslosen Ablauf zwischen Rettungsdienst, Polizei und der Feuerwehr. Somit ist es auch für die Zukunft wichtig gemeinsame Übungen durchzuführen, um den guten Ausbildungsstand zu erhalten.

Bericht: Pressesprecher, Feuerwehr Jesteburg

 

24.05.2017: Unterstützung des Fachzuges Technische Hilfe des LK Harburg

Am gestrigen Abend war der Fachzug Technische Hilfe des LK Harburgs bei uns zu Besuch.

Der Zug setzt sich aus folgenden Feuerwehren zusammen:

  • ELW 1; Feuerwehr Harmstorf
  • RW; Feuerwehr Rade
  • LF 16/12; Feuerwehr Elstorf
  • RW; Feuerwehr Hollenstedt
  • TLF 16/25; Feuerwehr Leversen-Sieversen

An der Sanddüne übten die Kameraden die Einsatzlage „TH-verschüttete/abgestürzte Person“. Da die Feuerwehr Elstorf an der Zugübung nicht teilnehmen konnte, unterstützten wir den Zug mit einigen Kameraden.
Im Ernstfall würde Bendestorf auch als ortsansässige Wehr als erstes an der Einsatzstelle ankommen.
Die Einsatzlage wurde in zwei Abschnitte unterteilt. Die Feuerwehren Rade, Harmstorf und Leversen-Sieversen kümmerten sich um die verschüttete Person und die Feuerwehren Hollenstedt und Bendestorf waren für die Rettung der abgestürzten Person verantwortlich.

Durch die Aufteilung in zwei Abschnitte konnte die Einsatzlage zügig abgearbeitete und die beiden „Personen“ gerettet werden. Im Anschluss luden wir den Fachzug auf ein gemütliches Grillen in unser Gerätehaus ein und ließen dort den Abend ausklingen.

 

 

20.02.2017: Erste Samtgemeinde-Alarmübung 2017

Am Montag, dem 20.02.2017, fand die erste Alarmübung der Samtgemeinde Jesteburg im Jahr 2017 statt.

Anwesende Kräfte:
Feuerwehr Bendestorf (Tanklöschfahrzeug 3000, Löschgruppenfahrzeug 8/6)
Feuerwehr Harmstorf (Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser, Einsatzleitwagen der SG Jesteburg)
Feuerwehr Jesteburg (Löschgruppenfahrzeug)
Feuerwehr Lüllau (Löschgruppenfahrzeug)
– ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz

Unter dem Stichwort -Feuer im Gebäude, unklare Lage- wurden wir gegen 19:30 Uhr zum Pfadfinderheim in Bendestorf alarmiert.

Beim Eintreffen gab ein Anwohner an, dass sich noch acht Personen im Gebäude befinden müssten.  Zu diesem Zeitpunkt war bereits das komplette Erdgeschoss verraucht. Es wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und zwei Angriffstrupps gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz ins Gebäude zur Menschenrettung vor. Nach wenigen Minuten war bereits die erste Person gefunden und geretten worden. 

Mit dem Antreffen der weiteren Wehren wurde zunächst ein zweiter Rettungsweg für die Atemschutztrupps im Obergeschoss mittels einer Steckleiter sichergestellt. Daraufhin wurden weitere Atemschutztrupps zur Menschenrettung ins Gebäude geschickt.

Während des Einsatzgeschehens musste die Vermisstenzahl von vorerst acht auf insgesamt neun vermisste Personen korrigiert werden. Diese wurden zügig aus dem brennenden Gebäude gerettet und zur weiteren Versorgung an die Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz übergeben. 

Die Alarmübung war nach ca. 2 Stunden beendet.


Bilder: Freiwillige Feuerwehr Harmstorf 

 

03.11.2016: Alarmübung „Feuer im Kinderheim“

Am Abend wurden alle Feuerwehren der Samtgemeinde unter dem Stichwort „Feuer im Kinderheim“ nach Jesteburg alarmiert – glücklicherweise nur als Einsatzübung inszeniert.

Zeit der Alarmierung: ca.19:00 Uhr
Einsatzort: Jesteburg, Kinderheim Forellenhof
Einsatzstichwort: „Feuer im/am Gebäude, Personen vermisst“ (Übung!)
Im Einsatz: Feuerwehr Harmstorf, Feuerwehr Lüllau, Feuerwehr Jesteburg, Feuerwehr Bendestorf, Rettungswagen vom DRK

Am Einsatzort angekommen wurden zunächst alle Fahrzeug in Position gebracht und die Lage erkundet.
Die Aufgabenverteilung erfolgte zügig. Während die ersten Löscharbeiten begannen, wurde schnellstmöglich eine stabile Wasserversorgung aufgebaut. Hierfür kam unteranderem die Haspel vom Bendestorfer Tankköschfahrzeug zum Einsatz.
Nun konnten die Atemschutzgeräteträger mit dem Innenangriff und der Menschenrettung beginnen.
Zeitgleich wurde die Abriegelung zu nebenstehenden Gebäuden eingeleitet und ein Verletztensammelplatz eingerichtet.
Auch wenn sich ein Großteil der Erwachsenen und Kinder rechtzeitig aus dem Gebäude retten konnte, werden diese nicht außer Acht gelassen und in einem sicheren Abstand vom brennenden Gebäude betreut sowie vom Rettungsdienst gegebenenfalls behandelt.

An dieser Stelle vielen Dank an das Kinderheim in Jesteburg für die Verpflegung und den zur Verfügung gestellten Gebäudeabschnitt!

Einen ausführlicheren Bericht mit Bildern finden Sie auf der Internetseite unserer Nachbarwehr Jesteburg. Zur Weiterleitung klicken Sie hier.

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