03.02.2018: Jahreshauptversammlung (Artikel Kreiszeitung Wochenblatt)

 

Über die Ehrungen, Beförderungen und Wahlen in Bendestorf freuen sich (v. li.): Gemeindebrandmeister Martin Ohl, Norbert Küster, Christian Nawrath, Nadine Balk, Phillip Ritter, Holger Böhrs, Kay Mertens, Claudia Böhme und Ortsbrandmeister Sven Wrede-Lissow (Foto: Matthias Köhlbrandt)

 

mum. Bendestorf. Kay Mertens soll der neue stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Bendestorf werden. Dieses entschieden die Aktiven während ihrer Jahreshauptversammlung. Mertens soll den bisherigen Amtsinhaber Andreas Sahling ablösen, der nicht wieder kandidierte. In seinem Amt bestätigt wurde Ortsbrandmeister Sven Wrede-Lissow. Beide Führungskräfte müssen vom Rat der Samtgemeinde Jesteburg formell bestätigt werden. Bei weiteren Wahlen wurden Dennis Becker (Sicherheitsbeauftragter), Carl-Philipp Bergner (Zeugwart) und Thomas Eckelmann (Funkwart) gewählt, beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt.
In seinem Jahresbericht berichtete Ortsbrandmeister Sven Wrede-Lissow von 80 absolvierten Einsätzen. Besonders die Stürme hielten die Bendestorfer Feuerwehrleute schwer auf Trab. 66 Hilfeleistungseinsätze standen 13 Brandeinsätzen und einer Alarmübung gegenüber. Mit vielen Übungen auf Orts-, Gemeinde- und auch Kreisebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall.
Der Feuerwehr Bendestorf gehören derzeit 44 aktive Mitglieder an. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 13 Jugendliche, in der Kinderfeuerwehr sind es 18 Jungen und Mädchen. Erfreut zeigte sich Wrede-Lissow, dass in diesem Jahr ein neues Mannschaftstransportfahrzeug kommen soll. Auch die Weichen für den lange fälligen An- und Umbau des Feuerwehrhauses sind gestellt, hier soll im kommenden Jahr Baubeginn sein.
Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen und Beförderungen. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde der langjährige Kreis- und Bezirkspressewart Norbert „Mecki“ Küster für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Holger Böhrs. Durch Gemeindebrandmeister Martin Ohl wurden Christian Nawrath und Phillip Ritter zu Löschmeistern befördert, Hauptfeuerwehrfrau wurde Claudia Böhme, Oberfeuerwehrfrau ist Nadine Balk und Dennis Becker ist neuer Feuerwehrmann.

Foto: Matthias Köhlbrandt (Kreispressewart)

Bericht: Mummenhoff (Redakteur Kreiszeitung Wochenblatt)

 

 

18.01.2018: Orkan „Friederike“ sorgt für drei wetterbedingte Einsätze über den Tag

Am Vormittag wurden wir gegen 10:00 Uhr zur ersten Einsatzstelle des Tages alarmiert. Aufgrund der Schneelast hingen Zweige über die Straße und behinderten diese für durchfahrende PKWs. Um eine weitere Gefährdung auszuschließen, wurden die Zweige abgesägt.

Die zweite Alarmierung folgte gegen 11:30 Uhr. Auch an der L213 Richtung Jesteburg drohten Äste aufgrund der Schneelast abzubrechen und auf die Straße zu fallen. Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten wurde die Straße für kurze Zeit gesperrt. Die Äste wurden abgesägt und eine weitere Gefährdung ausgeschlossen.

            

Gegen 16:00 Uhr folgte die letzte Alarmierung des Tages. Auf einem Grundstück war eine Baumkrone abgebrochen und drohte herunterzufallen. Aufgrund der Höhe des Baumes hatten die Kameraden jedoch keine Möglichkeit die Baumkrone sicher hinunterzuholen. Der gefährderte Bereich wurde auf dem Grundstück sorgfältig abgesperrt und an eine Fachfirma verwiesen.

 

29.10.2017: Sturm Herwart sorgt für viele Einsätze bei den Feuerwehren der SG-Jesteburg

Mehr als 35 Einsatzstellen mussten durch die Feuerwehren der SG Jesteburg abgearbeitet werden. Bereits ab 4:45 Uhr am Sonntagmorgen rückten die Feuerwehrleute zu den Einsatzstellen aus.

SG-PW SG-Jesteburg. Bereits am Samstag, den 28.10.2017 begannen die Vorbereitungen für das Sturmtief Herwart im LK-Harburg. Den Wetterberichten zufolge wurden orkanartige Böen erwartet, was zu einem hohen Einsatzaufkommen für die Feuerwehren bedeuten könnte. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, alle örtlichen Einsatzleitungen (kurz ÖEL) im Landkreis zu besetzten. Somit wurden alle gemeldeten Einsatzstellen von der Rettungsleitstelle in Winsen an die ÖEL zur weiteren örtlichen Koordination übergeben. Auch in der SG Jesteburg, wurde die ÖEL bereits ab Samstagabend um 22 Uhr durch eine Bereitschaft besetzt.     

 

Um 4:45 wurde die erste Einsatzstelle der Feuerwehr gemeldet. Auf der Reindorfer Straße drohte ein Baum auf die Straße zu stürzen. Entsprechend wurde die Feuerwehr Jesteburg zur Beseitigung der Gefahrenstelle geschickt. Kurz darauf folgten zwei Einsätze für die Feuerwehr in Harmstorf. Hier waren auf der Hauptstraße ebenfalls zwei Bäume gestürzt und mussten durch die Feuerwehr beseitigt werden. Fast im Minutentakt wurde nun die Feuerwehr zu den unterschiedlichen Einsatzstellen alarmiert. Hierbei mussten die umgestürzten Bäume von den Straßen beseitigt werden, oder es drohten Bäume bei weiteren Windböen umzufallen. In Bendestorf stürzte eine große Eiche auf eine Dachecke eines Hauses. Entsprechend vorsichtig musste hier durch die Kameraden Hilfe geleistet werden. Ebenfalls in Bendestorf drohte ein Baum auf einen Friedhof zu stürzen. Damit die Grabsteine durch den Baum nicht beschädigt wurden, wurde die Drehleiter aus Buchholz zur Unterstützung angefordert.

Auf der Bahnstrecke in Richtung Marxen hängte ein Ast in der Oberleitung fest. Zur Erdung der Oberleitung wurde die Feuerwehr aus Harmstorf alarmiert. Leider war es mit den vorhandenen Mitteln für die Feuerwehr nicht möglich, den großen Ast ohne eine Beschädigung der Oberleitung zu entfernen, sodass die Einsatzstelle der Feuerwehr Maxen übergeben wurde.

   

Die Feuerwehr aus Jesteburg wurde ebenfalls zu einem Streckenabschnitt der Bahn alarmiert. Viele Bäume vom Streckenrand sind auf die Gleisanlage gestürzt und Blockierten die Strecke. Hierbei geriet ein Baum in der Oberleitung in Brand. Des Weiteren stürzte auch in Jesteburg ein Baum auf ein Haus.

Insgesamt wurden die Feuerwehren aus Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg und Lüllau zu 36 Einsatzstellen alarmiert. Gegen 11 Uhr konnte die Bereitschaft der örtlichen Einsatzleitung wieder aufgehoben werden.

 

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Feuerwehr Samtgemeinde Jesteburg

Fotos:Freiwillige Feuerwehr Jesteburg / Freiwillige Feuerwehr Harmstorf

14.10.2017: Truppmann-Ausbildung Teil 1 erfolgreich bestanden!

Bestanden! Zehn Kameradinnen und Kameraden aus den Samtgemeinde Feuerwehren Bendestorf, Lüllau und Jesteburg nahmen erfolgreich an der fünf wöchigen Truppmann Teil 1 Ausbildung teil.

 

dt JESTEBURG / HANSTEDT. Der erste Schritt in Richtung Feuerwehrmann -frau haben die zehn Kameradinnen und Kameraden aus den Samtgemeinde Feuerwehren Jesteburg gemacht. Hinter ihnen liegen fünf Wochen Ausbildung in denen wesentliche Grundlagen für den Einsatzdienst in der Feuerwehr in Theorie und Praxis vermittelt wurden. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hanstedt nahmen die Feuerwehrleute an der Truppmann 1 Ausbildung teil.

Am vergangenen Samstag, den 14. Oktober 2017 war es dann endlich soweit. Bei der Abnahme galt es den kritischen Fragen vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Sven Wolkau, dem Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn und seinem Stellvertreter Michael Gade standzuhalten. Als praktische Prüfungsleistung musste einen Löschangriff aufgebaut werden und das theoretische Wissen wurde in Form eines Fragebogens abgefragt.

Die Anstrengungen der letzten Wochen machten sich dann bei der Abnahme bezahlt: Alle Teilnehmer aus der SG Jesteburg haben die Prüfung erfolgreich absolviert.

(v.l.n.r.) Vanessa Klein, Yvette Bahlburg, Sina Mike, Lena Levy, Alina Spiller, Simon Wrede-Lissow, Julian Büchling, Mario Büchling, Paul Jürgensen, Carl-Philipp Bergner

Nun können sie am Einsatzgeschehen teilnehmen und der stationären Ausbildung innerhalb der Feuerwehren nachgehen. Bereits in zwei Jahren, nach der erfolgreichen Truppmann 2 Ausbildung, dürfen die Feuerwehrleute Lehrgänge an den Landesfeuerwehrschulen besuchen.

Die gesamte Feuerwehr gratuliert Euch: Willkommen in der Einsatzabteilung!

18.07.2017: Modernisierung der Einsatzleitstelle im LK

30 Feuerwehrleute der Samtgemeinde Feuerwehr Jesteburg stellten für den 18. Juli 2017 die Einsatzbereitschaft im gesamten Einsatzgebiet der Samtgemeinde sicher.

SG-PW SAMTGEMEINDE JESTEBURG: Am Dienstag, den 18. Juli 2017 wurde die Einsatzleitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im LK-Harburg komplett modernisiert. Aus diesem Grund mussten alle Gemeinden im Landkreis Harburg in der Zeit von 08:30 bis 15:45 eine Einsatzbereitschaft der Feuerwehren an den Gerätehäusern sicherstellen. Im Landkreis Harburg erfolgt normalerweise die Alarmierung der Feuerwehrleute über kleine digitale Meldeempfänger, die jeder Feuerwehrmann mit sich führt. Im Alarmfall begibt sich der Feuerwehrmann auf dem direkten Weg zum Gerätehaus, um von dort aus die Einsatzstelle anzufahren. Durch die Modernisierung des Leitstellensystems war eine Alarmierung durch digitale Melder nicht möglich. Aus diesem Grund wurde durch den Landkreis jedes besetzte Gerätehaus mit einem analogen Melder ausgestattet. Diese Alarmierung basiert auf ein älteres Alarmierungsverfahren, welches nach der erfolgreichen Modernisierung der Leitstelle abgeschaltet wurde.

Für die Samtgemeinde Jesteburg stellte der ELW aus Harmstorf, das TLF aus Bendestorf sowie das LF aus Lüllau und der Rüstwagen aus Jesteburg die Einsatzbereitschaft sicher. Alle Einsatzkräfte trafen sich zentral am Gerätehaus in Bendestorf, um im Alarmfall im Samtgemeindegebiet ausrücken zu können.

Glücklicherweise kam es während der Umstellung in der ELZ zu keinem Einsatz für die Feuerwehren in der Samtgemeinde, sodass um 15:45 die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder aufgehoben werden konnte.

 

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Samtgemeinde Jesteburg
Foto: Dennis Tschense – Pressesprecher Samtgemeinde Jesteburg

22.06.2017: Schweres Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze im LK Harburg

Am 22.06.2017 ließ das Unwettertief „Paul“ auch den Landkreis Harburg nicht verschont und sorgte für zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren der verschiedenen Samtgemeinden.  Gegen 12:00 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Lüllau und Jesteburg zu unserem ersten Einsatz nach Lüllau alarmiert.

Ein umgestürzter Baum sollte eine Person im Fahrzeug eingeklemmt haben, so lautete die Alarmierung durch die Leitstelle. Auf dem Weg zur Einsatzstelle erschwerten umgestürzte Bäume das Erreichen des Unfallorts, sodass erst durch die Feuerwehr der Weg notdürftig freigeräumt werden musste. Glücklicherweise stellte sich an der Einsatzstelle heraus, dass keine Person eingeklemmt oder verletzt war. Noch während der Aufräumarbeiten wurden die Feuerwehren zu weiteren Einsatzstellen gerufen. An vielen Stellen blockierten umgestürzte Bäume ein Weiterkommen auf den Straßen, am Sandbarg stürzte ein Baum auf ein parkenden Pkw, in Thelsdorf, auf der Verbindungsstraße nach Lüllau, dauerten die Aufräumarbeiten durch die großen und massiven umgestürzten Bäume mehrere Stunden. Im Ortsteil Wiedenhof stürzten mehrere Bäume auf ein Haus sowie das Dach einer Scheune in Thelsdorf wurde durch den starken Wind beschädigt.

Bericht und Bild: Pressesprecher, Feuerwehr Jesteburg

 

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