12.01.2015: Neues Jahr startet stürmisch

Mehrere sturmbedingte Einsätze mussten durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bendestorf abgearbeitet werden.

Unter anderem im Waldweg und im Mühlenbachweg galt es, umgestürzte Bäume zu beseitigen. Im Waldweg war eine große Birke auf die Garage des Nachbargrundstücks gestürzt. Im Mühlenbachweg drohte ein Baum auf ein Wohn- und Geschäftshaus zu stürzen.

In beiden Fällen konnten die Einsatzkräfte die Bäume mittels Motorkettensägen beseitigen.

Weitaus mehr Einsätze hatten unsere Jesteburger Kameraden, dort schlug der Sturm -über mehrere Tage hinweg- deutlich intensiver zu.

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24.12.2014: Feuer im Backofen endete glimpflich

Der Feuerwehreinsatz in Bendestorf am heiligen Abend endete für alle Beteiligten glimpflich. Beim Backen entzündete sich Papier, welches versehentlich im Backofen lag. Die Bewohnerin konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus Bendestorf und Harmstorf löschen.

Mithilfe der Wärmebildkamera kontrollieren die Kameraden dennoch die Einbauküche, konnten aber -neben dem naturgemäß heißen Ofen- keine Auffälligkeiten feststellen.

Bereits nach einer Viertelstunde war der Einsatz beendet. Die Kameraden konnten, froh über den glücklichen Ausgang, schnell zu Ihren Familien zurückkehren. Und auch die Besitzer zeigten sich erfreut, dass nichts schlimmes passiert ist.

Im Einsatz waren insgesamt 28 Einsatzkräfte der Feuerwehren Harmstorf und Bendestorf mit 4 Fahrzeugen sowie den beiden Gemeindebrandmeistern und einem Streifenwagen der Polizei Buchholz

Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin Frohe Weihnachten!

20.12.2014: Wetterbedingte Einsätze

Mehrere Einsatzstellen hatten die Kameraden am Mittag des 20.12. abzuarbeiten. Einsatzschwerpunkt war der Arbecksweg: Die starken Regenfälle konnten die dortigen Sickergruben nicht mehr aufnehmen, das Wasser drohte in Richtung der Garage eines Anwohners zu laufen. Mithilfe der tragbaren Feuerlöschpumpe (PFPN, früher Tragkraftpritze) wurden die beiden Becken abgepumpt und das Wasser auf einen Acker geleitet.

Weiterhin wurde die K12 an mehreren Stellen überflutet, hier wurden Gullydeckel zeitweise geöffnet. Anschließend war die Straße wieder befahrbar.

Im Einsatz war die FF Bendestorf mit neun Kameraden und zwei Fahrzeugen.

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14.12.2014: Ölspur Einsatz am 3. Advent

Eine 800m lange Ölspur zog sich vom Harmstorfer Weg bis in die Gartenstrasse in Bendestorf.

Vermutlich fuhr der Verursacher mit seinem Fahrzeug bis zum dortigen Hotel und wurde anschließend abgeschleppt.

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Die Feuerwehr streute die Ölspur mit Ölbindemittel ab, stelle Warnschilder auf und übergab die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei.

Der Einsatz war nach einer Dreiviertelstunde beendet. Im Einsatz war die FF Bendestorf mit 3 Fahrzeugen und 19 Feuerwehrleuten.

18.08.2014: Einsatz Bahnerden

Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Harmstorf und Jesteburg wurden die Bendestorfer Kameraden am Montag, den 18.08.14 um 16:55 Uhr alarmiert.

An Reindorfer Feldweg (Jesteburg) ist ein Baum während des Sturms auf die Oberleitung der Bahnstrecke gefallen. Um den Baum entfernen zu können, ist es notwendig zunächst die Bahnstrecke zur Eigensicherung zu sperren, sowie die Stromzufuhr der Oberleitung zu unterbrechen. Anschließend muss, aufgrund hoher Restspannungen von mehreren tausend Volt, die Oberleitung vor und hinter der Unfallstelle geerdet werden. Dies ist u.a. Aufgabe der FF Bendestorf und Harmstorf für das Gebiet der SG Jesteburg.

Anschließend konnte der in der Leitung hängende Ast entfernt werden.

Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet. Im Einsatz war neben den Feuerwehren auch der Notfallmanager der DB.

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09.08.2014: Übung Verkehrsunfall – Patientengerechte Rettung nach Überschlag

In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst rettet die Feuerwehr verunfallte Personen möglichst schonend aus Fahrzeugen. Dabei kommt es auf die richtige Taktik an, denn das freie Hängen im Gurt kann zum Hängetrauma führen.

Zusammen mit den Kameraden aus Jesteburg übten die Kameraden am vergangenen Samstag, den 09.08.2014 die patientengerechte Rettung aus verunfallten Fahrzeugen. Schwerpunkt bildete dieses mal die Rettung aus Fahrzeugen, welche auf der Seite, sowie auf dem Dach liegen.

Oberste Priorität hat die sogenannten patientengerechte, schonende Rettung, d.h. der Notarzt als Gesamteinsatzleiter entscheidet, ab wann und in enger Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, wie die technische Rettung durch die Feuerwehr durchgeführt wird. Es wird hier auf die diagnostizierten Verletzungen des Patienten und den in der Regel vorhandenen Schockzustand Rückischt genommen. Während der technischen Rettung betreut ein Feuerwehrmann den Patienten, spricht beruhigend mit ihm und erklärt, was gerade durchgeführt wird.

Das Übungsfahrzeug wurde an den C- und B-Säulen mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten durchtrennt und dann mit Rettungszylindern auseinander gedrückt. Parallel dazu wurde mit Pallhölzern der Insasse “untermauert” und dann mit einem Hebekissen gegen das Rettungsbrett gedrückt. Hierdurch wird der Patient aus dem Gurt gehoben und liegt somit auf dem Rettungsbrett. Diese Maßnahme ist nötig, denn schon nach 20 Minuten kann ein Hängetrauma eintreten, bei welchem das Blut in tiefer hängende Körperteile strömt und durch die fehlende Muskelkontraktion dort verbleibt. Der Patient kann dann über Leiterteile aus dem Fahrzeug herausgezogen werden.

Ähnlich verhält es sich bei der Rettung aus hochkant verunfallten Fahrzeugen. Die Personen laufen auch hier Gefahr, ein Hängetrauma zu erleiden. Nach Sicherung des Fahrzeuges wird das Dach durchtrennt und heruntergeklappt. Mit Pallhölzern erfolgt die Untermauerung. Die Person wird auch hier mit dem Rettungsbrett aus dem Gurt gehoben, und kann dann herausgetragen werden.

Die Teilnehmer der Wehrübergreifenden Ausbildung waren begeistert. “Besonders wichtig ist die gemeinsame Ausbildung in vorheriger Theorie und Praxis, um alle Teilnehmer abzuholen. Gemeinsame Übungen sind sehr effektiv und spiegeln sich sehr positiv bei realen Einsätzen wieder”, so Übungsleiter Florian Hartner.

Text: Philipp Wolf, FF Jesteburg

19.06.2014: Person unter Baum eingeklemmt

Am Donnerstagmittag, 19.06.14 um 13:55 Uhr wurden die Feuerwehren aus Jesteburg, Lüllau und Bendestorf zu einer technischen Hilfeleistung nach Jesteburg alarmiert. Laut Alarmierung war ein Mann unter einem Baum eingeklemmt.

Noch auf der Anfahrt der Bendestorfer Kräfte konnte der Einsatz abgebrochen, die Person wurde durch die Fw Jesteburg gerettet und durch den Rettungsdienst bereits versorgt.

Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz mit zwei Fahrzeugen bereits beendet.

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