18.07.2017: Modernisierung der Einsatzleitstelle im LK

30 Feuerwehrleute der Samtgemeinde Feuerwehr Jesteburg stellten für den 18. Juli 2017 die Einsatzbereitschaft im gesamten Einsatzgebiet der Samtgemeinde sicher.

SG-PW SAMTGEMEINDE JESTEBURG: Am Dienstag, den 18. Juli 2017 wurde die Einsatzleitstelle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im LK-Harburg komplett modernisiert. Aus diesem Grund mussten alle Gemeinden im Landkreis Harburg in der Zeit von 08:30 bis 15:45 eine Einsatzbereitschaft der Feuerwehren an den Gerätehäusern sicherstellen. Im Landkreis Harburg erfolgt normalerweise die Alarmierung der Feuerwehrleute über kleine digitale Meldeempfänger, die jeder Feuerwehrmann mit sich führt. Im Alarmfall begibt sich der Feuerwehrmann auf dem direkten Weg zum Gerätehaus, um von dort aus die Einsatzstelle anzufahren. Durch die Modernisierung des Leitstellensystems war eine Alarmierung durch digitale Melder nicht möglich. Aus diesem Grund wurde durch den Landkreis jedes besetzte Gerätehaus mit einem analogen Melder ausgestattet. Diese Alarmierung basiert auf ein älteres Alarmierungsverfahren, welches nach der erfolgreichen Modernisierung der Leitstelle abgeschaltet wurde.

Für die Samtgemeinde Jesteburg stellte der ELW aus Harmstorf, das TLF aus Bendestorf sowie das LF aus Lüllau und der Rüstwagen aus Jesteburg die Einsatzbereitschaft sicher. Alle Einsatzkräfte trafen sich zentral am Gerätehaus in Bendestorf, um im Alarmfall im Samtgemeindegebiet ausrücken zu können.

Glücklicherweise kam es während der Umstellung in der ELZ zu keinem Einsatz für die Feuerwehren in der Samtgemeinde, sodass um 15:45 die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder aufgehoben werden konnte.

 

Bericht: Dennis Tschense – Pressesprecher Samtgemeinde Jesteburg
Foto: Dennis Tschense – Pressesprecher Samtgemeinde Jesteburg

22.06.2017: Schweres Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze im LK Harburg

Am 22.06.2017 ließ das Unwettertief „Paul“ auch den Landkreis Harburg nicht verschont und sorgte für zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren der verschiedenen Samtgemeinden.  Gegen 12:00 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Lüllau und Jesteburg zu unserem ersten Einsatz nach Lüllau alarmiert.

Ein umgestürzter Baum sollte eine Person im Fahrzeug eingeklemmt haben, so lautete die Alarmierung durch die Leitstelle. Auf dem Weg zur Einsatzstelle erschwerten umgestürzte Bäume das Erreichen des Unfallorts, sodass erst durch die Feuerwehr der Weg notdürftig freigeräumt werden musste. Glücklicherweise stellte sich an der Einsatzstelle heraus, dass keine Person eingeklemmt oder verletzt war. Noch während der Aufräumarbeiten wurden die Feuerwehren zu weiteren Einsatzstellen gerufen. An vielen Stellen blockierten umgestürzte Bäume ein Weiterkommen auf den Straßen, am Sandbarg stürzte ein Baum auf ein parkenden Pkw, in Thelsdorf, auf der Verbindungsstraße nach Lüllau, dauerten die Aufräumarbeiten durch die großen und massiven umgestürzten Bäume mehrere Stunden. Im Ortsteil Wiedenhof stürzten mehrere Bäume auf ein Haus sowie das Dach einer Scheune in Thelsdorf wurde durch den starken Wind beschädigt.

Bericht und Bild: Pressesprecher, Feuerwehr Jesteburg

 

10.06.2017: Übungstag der Feuerwehren der Samtgemeinde

Am Samstag, den 10. Juni 2017 übten die Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg den Ernstfall. Innerhalb von 14 Stunden wurden diverse Übungen aus den Bereichen der technischen Hilfeleistung und der Brandbekämpfung abgearbeitet, die uns nicht nur an unsere physische, sondern auch an die psychische Belastungsgrenze brachten. Der Übungstag dient nicht nur dem Training, besonders der jüngeren Kameraden, sondern vor allem auch dem besseren und reibungsfreieren Ablauf von Einsätzen und Kommunikation zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen.
 
Es hat uns viel Freude bereitet euch als Gastgeber begrüßen zu dürfen und wir möchten uns herzlich bei unserem Kameraden Mirco Stender für die Ausarbeitung dieses Filmes bedanken!


 

Personensuche, technische Hilfe und Brandbekämpfung als Schwerpunkt beim Übungstag 2017.

 

BENDESTORF. Bei den Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg ist es zur Tradition geworden, einmal im Jahr eine gemeinsame Übungsnacht durchzuführen. Doch dieses Jahr sollte es nicht nur eine Übungsnacht, sondern ein ganzer Übungstag werden. Somit trafen zum siebten Mal in Folge die Feuerwehren aus Lüllau, Jesteburg und Harmstorf bei dem diesjährigen Gastgeber der Feuerwehr Bendestorf um gemeinsam unterschiedliche Einsatzlagen abzuarbeiten. Auch dieses Jahr wurde die Feuerwehr durch das DRK – samt der DRK-Reiterstaffel – sowie der Polizei aus Buchholz unterstützt. Des Weiteren haben die Kameraden aus Rade mit dem Rüstwagen sowie die Feuerwehr aus Hamburg Neuland an diesem Übungstag teilgenommen. Für alle Teilnehmer hieß es pünktlich um 10 Uhr, die Einsatzbereitschaft an der Bendestorfer Feuerwehrwache sicherzustellen. In den Vorbereiteten Übungsszenarien wurden die Feuerwehrleute an ihre körperliche wie auch psychische Belastbarkeit herangeführt. Gerade neue Kameraden hatten die Möglichkeit unter realen Einsatzbedingungen das auf Lehrgängen erworbene Wissen in der Praxis umzusetzen. Hierbei wurden sie durch erfahrene Kameraden an die für sie neuen Situationen herangeführt. Die neun unterschiedlichen Übungslagen wurden in Zusammenarbeit durch die Organisatoren Christan Nawrath und Phillip Ritter ausgearbeitet.

Neben zwei Feuer in Gebäuden mit einer unbekannten Anzahl von vermissten Personen, mussten auch zwei Verkehrsunfällen von den Einsatzkräften abgearbeitet werden. Auch das Retten von verschütteten und eingeklemmten Personen wurde in unterschiedlichen Einsatzszenarien simuliert. Neben dem Sammeln von praktischer Erfahrung für die Mannschaft wurde auch die Kommunikation zwischen den Führungskräften der einzelnen Fahrzeuge durch unterschiedliche Einsatzübungen weiter geschult. Der Stressfaktor wurde nicht nur durch die kurze Abfolge der Einsätze, sondern auch durch die unterschiedlichen Situationen am Einsatzort zusätzlich erhöht. Dieses Vorgehen ist durchaus gewollt, da es in der Realität immer wieder aufeinander folgende Einsätze gibt und trotzdem ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Einsatzkräften gewährleistet sein muss. In den 14 Stunden wurden durch die Einsatzkräfte neun unterschiedliche Einsatzlagen abgearbeitet.

Durch die hervorragenden Leistungen der Feuerwehrleute konnten alle Übungslagen erfolgreich abgearbeitet werden. Unser Dank gilt an dieser Stelle den Organisatoren, dem DRK Jesteburg, der Polizei Buchholz sowie den Kameraden aus Rade und Neuland. Des Weiteren möchten wir uns bei Markus Thomas für die Dokumentation des Übungstags in Form von Bildern bedanken. Ein besonderer Dank geht an Christian Nawrath und seiner Küchen Crew, die uns den ganzen Tag verpflegt hat. Auch in diesem Jahr hat uns der Abschleppdienst Ralf Hartmann mit zwei Pkws versorgt. Dank auch an den Niedersachsenforst, Herr Scholz vom Forstamt Klecken, welcher Bäumen zum sägen bereitgestellt hat. Auch ein Dank an den Angelsee Schmanns für Forellen und Kartoffeln sowie der Bäckerei Dankert Klecken für Brot und Brötchen.

Die seit Jahren gemeinsam durchgeführten Übungstage tragen maßgeblich zur effizienten und reibungslosen Abarbeitung von Einsätzen bei. Des Weiteren zeigt diese nicht nur den hohen Ausbildungsstand der Mitglieder der Samtgemeinde Feuerwehren, sondern fördert auch den reibungslosen Ablauf zwischen Rettungsdienst, Polizei und der Feuerwehr. Somit ist es auch für die Zukunft wichtig gemeinsame Übungen durchzuführen, um den guten Ausbildungsstand zu erhalten.

Bericht: Pressesprecher, Feuerwehr Jesteburg

 

04.06.2017: Brennt Gasgrill

Am Nachmittag wurden wir unter dem Einsatzstichwort „F2 – Feuer im oder am Gebäude“ zu einem in Brand geratenen Gasgrill alarmiert. Der Anwohner versuchte den Grill noch möglichst weit vom Gebäude zu entfernen, um eine weitere Brandausbreitung zu vermeiden.

Bei Ankunft am Einsatzort ging der Angriffstrupp direkt unter umluftunabhängigen Pressluftatmern vor. Noch während des Löschangriffs schien das Gas aufgebraucht zu sein und es war kein Flammenschein mehr erkennbar.

   

Dennoch wurde die Temperatur der Gasflasche nach wie vor mit der Wärmebildkamera kontrolliert und heruntergekühlt.

Der Einsatz war nach ca. 25 Minuten beendet.

24.05.2017: Unterstützung des Fachzuges Technische Hilfe des LK Harburg

Am gestrigen Abend war der Fachzug Technische Hilfe des LK Harburgs bei uns zu Besuch.

Der Zug setzt sich aus folgenden Feuerwehren zusammen:

  • ELW 1; Feuerwehr Harmstorf
  • RW; Feuerwehr Rade
  • LF 16/12; Feuerwehr Elstorf
  • RW; Feuerwehr Hollenstedt
  • TLF 16/25; Feuerwehr Leversen-Sieversen

An der Sanddüne übten die Kameraden die Einsatzlage „TH-verschüttete/abgestürzte Person“. Da die Feuerwehr Elstorf an der Zugübung nicht teilnehmen konnte, unterstützten wir den Zug mit einigen Kameraden.
Im Ernstfall würde Bendestorf auch als ortsansässige Wehr als erstes an der Einsatzstelle ankommen.
Die Einsatzlage wurde in zwei Abschnitte unterteilt. Die Feuerwehren Rade, Harmstorf und Leversen-Sieversen kümmerten sich um die verschüttete Person und die Feuerwehren Hollenstedt und Bendestorf waren für die Rettung der abgestürzten Person verantwortlich.

Durch die Aufteilung in zwei Abschnitte konnte die Einsatzlage zügig abgearbeitete und die beiden „Personen“ gerettet werden. Im Anschluss luden wir den Fachzug auf ein gemütliches Grillen in unser Gerätehaus ein und ließen dort den Abend ausklingen.

 

 

21.05.2017: Hanstedter Marsch

Am Sonntag nahmen wir bei schönstem Wetter zusammen mit unserer Jugendfeuerwehr am 42.Hanstedter Marsch teil. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder jede Menge Spaß und möchten uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt für die Austragung des jährlichen Marsches bedanken!
Unsere Jugendfeuerwehr konnte den 40.Platz von 75 Gruppen und die Aktive den 7.Platz von 85 Gruppen für sich behaupten.

Unser ganzer Stolz geht aber an unsere beiden Kameraden, welche es nach 2008 und 2009 mal wieder schafften, den Pokal für die schnellste Teichüberquerung nach Bendestorf zu holen. Der Wahnsinn!

18.05.2017: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Gegen 11:30 Uhr wurden wir zusammen mit unseren Kameraden aus Jesteburg und Lüllau zu einem Verkehrsunfall auf der Jesteburger Chaussee (Höhe Waldweg) alarmiert. Auch ein Streifenwagen der Polizei, zwei Rettungswagen und eine Notärztin waren mit vor Ort. Aus für uns unbekannten Gründen stoß der Fahrer eines kleinen Lieferwagens beim Abbiegen mit der Fahrerin eines VW Tiguan zusammen.
Während die Rettungsdienstbesatzung zusammen mit der Notärztin die medizinsiche Versorgung der beiden Patienten begonn, nahm die Polizei eine Vollsperrung der Jesteburger Chaussee und der Harburger Straße vor, um eine weitere Gefährdung für die Verunfallten und die Einsatzkräfte auszuschließen.

Aufgrund der wirkenden Kräfte kippte der VW Tiguan und kam auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen.
Der kleine Lieferwagen kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen.
Der vordere Teil des Lieferwagens war durch die Kollision zusammengedrückt und somit auch die Füße des Fahrers im Fußraum eingeklemmt worden.
In Absprache mit dem Rettungsdienst wurde der Fahrer mithilfe unserer hydraulischen Rettungsgeräte befreit und in den Rettungswagen gebracht.
Die Fahrerin des VW Tiguan konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst durchgehend betreut und ins nächstliegende Krankenhaus gebracht.

 

 

 

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